Kontaktarchitektur | Buchbeschreibung, Autor und Verlag
16.07.2026
Lesedauer: 4 min
Kontaktarchitektur von Ariane Komeda im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.

Kontaktarchitektur im Überblick
Kontaktarchitektur ist ein Werk von Ariane Komeda, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Mit dem Untertitel Kolonialarchitektur in Namibia Zwischen Norm und Übersetzung wird bei Kontaktarchitektur noch deutlicher, in welche Richtung das Werk inhaltlich argumentiert und welche Schwerpunkte gesetzt werden. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Kontaktarchitektur den Fokus legt: Die bildstarke Utopie einer exkludierenden Ästhetik war ab 1884 wegbegleitend für deutsche Siedler in Afrika. Architektur und Städtebau gerieten dabei vordergründig zum Werkzeug einer Verwandlung Südwestafrikas zu einem 'Schaufenster' deutscher Hegemonie. Die Baurealität in der Peripherie führte indes zur Auflösung heimatlicher Ideen. Sie bot Alternativen zu den europäischen Bemächtigungsstrategien und brachte als eine multilokal verortete Kulturpraxis verschiedene Lebenswelten miteinander in Kontakt. Aufgrund dieser wesentlichen Bezugnahme auf den Gedanken der Vernetzung wurde das transnationale Konzept der Kontaktarchitektur gewählt, um die Begrifflichkeiten rund um die koloniale Raumkultur zu erweitern und im europäischen Kanon etablierte Kriterien der Architekturanalyse zu revidieren
Relevante Merkmale auf einen Blick
Kontaktarchitektur spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Gerade wer nach Werken von Ariane Komeda sucht, sollte Kontaktarchitektur näher betrachten. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Kontaktarchitektur mit dem Datum 2020 eindeutig zuordenbar. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Kontaktarchitektur auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Kontaktarchitektur laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Die bildstarke Utopie einer exkludierenden Ästhetik war ab 1884 wegbegleitend für deutsche Siedler in Afrika. Architektur und Städtebau gerieten dabei vordergründig zum Werkzeug einer Verwandlung Südwestafrikas zu einem 'Schaufenster' deutscher Hegemonie. Die Baurealität in der Peripherie führte indes zur Auflösung heimatlicher Ideen. Sie bot Alternativen zu den europäischen Bemächtigungsstrategien und brachte als eine multilokal verortete Kulturpraxis verschiedene Lebenswelten miteinander in Kontakt. Aufgrund dieser wesentlichen Bezugnahme auf den Gedanken der Vernetzung wurde das transnationale Konzept der Kontaktarchitektur gewählt, um die Begrifflichkeiten rund um die koloniale Raumkultur zu erweitern und im europäischen Kanon etablierte Kriterien der Architekturanalyse zu revidieren Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Colonial Architecture
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL28012834W sowie die Editionszuordnungen OL38315512M referenzierbar.
Die zentralen Metadaten zu Kontaktarchitektur
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783847110330
- Schlagwörter: Colonial Architecture
- Externe Work-Referenz: OL28012834W
- Autor beziehungsweise Autoren: Ariane Komeda
- Verlag: V&R unipress GmbH
- Ergänzender Titelzusatz: Kolonialarchitektur in Namibia Zwischen Norm und Übersetzung
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Die bildstarke Utopie einer exkludierenden Ästhetik war ab 1884 wegbegleitend für deutsche Siedler in Afrika. Architektur und Städtebau gerieten dabei vordergründig zum Werkzeug einer Verwandlung Südwestafrikas zu einem 'Schaufenster' deutscher Hegemonie. Die Baurealität in der Peripherie führte indes zur Auflösung heimatlicher Ideen. Sie bot Alternativen zu den europäischen Bemächtigungsstrategien und brachte als eine multilokal verortete Kulturpraxis verschiedene Lebenswelten miteinander in Kontakt. Aufgrund dieser wesentlichen Bezugnahme auf den Gedanken der Vernetzung wurde das transnationale Konzept der Kontaktarchitektur gewählt, um die Begrifflichkeiten rund um die koloniale Raumkultur zu erweitern und im europäischen Kanon etablierte Kriterien der Architekturanalyse zu revidieren
- Buchtitel: Kontaktarchitektur
- Veröffentlicht am: 2020
- Sprache: Deutsch
- Umfang: 535 Seiten
- Externe Editionsreferenzen: OL38315512M
- Gewicht: 0.318
- Primäre Kategorie: Sachbuch
Relevanz für Suche und Einordnung
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Kontaktarchitektur, Ariane Komeda, Sachbuch und Colonial Architecture - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Colonial Architecture bei der Einordnung.
Welche Rolle spielt der Untertitel von Kontaktarchitektur?
Der Untertitel Kolonialarchitektur in Namibia Zwischen Norm und Übersetzung präzisiert die thematische Stoßrichtung des Buches und ergänzt den Haupttitel sinnvoll.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Die bildstarke Utopie einer exkludierenden Ästhetik war ab 1884 wegbegleitend für deutsche Siedler in Afrika. Architektur und Städtebau gerieten dabei vordergründig zum Werkzeug einer Verwandlung Südwestafrikas zu einem 'Schaufenster' deutscher Hegemonie. Die Baurealität in der Peripherie führte indes zur Auflösung heimatlicher Ideen. Sie bot Alternativen zu den europäischen Bemächtigungsstrategien und brachte als eine multilokal verortete Kulturpraxis verschiedene Lebenswelten miteinander in Kontakt. Aufgrund dieser wesentlichen Bezugnahme auf den Gedanken der Vernetzung wurde das transnationale Konzept der Kontaktarchitektur gewählt, um die Begrifflichkeiten rund um die koloniale Raumkultur zu erweitern und im europäischen Kanon etablierte Kriterien der Architekturanalyse zu revidieren
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL28012834W und die Editionsreferenzen OL38315512M.
Externe Links
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