„Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ | Buchbeschreibung, Autor und Verlag
15/07/2026
Lesedauer: 7 min
„Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ von Walter Manoschek auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.
„Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
„Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ ist ein Werk von Walter Manoschek, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. Der Zusatz Das Judenbild in deutschen Soldatenbriefen 1939–1944 schärft das Profil von „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Inhaltlich lässt sich „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ folgendermaßen zusammenfassen: „Und Juden — noch selten sah ich so verwahrloste Gestalten herumgehen, in Fetzen gehüllt, schmutzig, schmierig. Wie eine Pest kamen uns diese vor. Das gemeine Geschau, hinterlistige Fragen und Getue haben uns oftmals nach der Pistole greifen lassen“ – so beschrieb der Wiener Obergefreite Josef E. in seinem Silvesterbrief von 1939 an den Direktor des Missionshauses in Oberhunden seinen Eindruck von den polnischen Juden. In den Feldpostbriefen deutscher Soldaten spiegeln sich von Kriegsbeginn an alle Arten judenfeindlicher Stereotypen wider. Verblüffend deckungsgleich mit dem jeweiligen Stand nationalsozialistischer Judenpolitik reicht die Palette antijüdischer Aüßerungen vom Ruf nach der Vertreibung der Juden aus Europa („Mögen sie, nämlich die Juden, einen anderen Erdteil mit ihrem Besuch beehren“ — Gefreiter Alfred M., 1.8.1940), bis zur dezidierten Forderung nach der „Endlösung“ („Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ — Feldwebel Eduard E., 18. 12. 1942). Dr. Walter Manoschek, Jg. 1957, ist Assistent am Institut für Staats- und Politikwissenschaft an der Universität Wien und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ des Hamburger Instituts für Sozialforschung Als Veröffentlichungsdatum ist 1995 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Hamburger Edition in Hamburg, Germany.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Im Kontext des Gesamtwerks von Walter Manoschek lässt sich „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Dass „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Mit Hamburger Edition in Hamburg, Germany ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ mit dem Datum 1995 eindeutig zuordenbar. Durch die Zuordnung zur Kategorie Sachbuch wird „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ auch für thematische Recherchen besonders relevant.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: „Und Juden — noch selten sah ich so verwahrloste Gestalten herumgehen, in Fetzen gehüllt, schmutzig, schmierig. Wie eine Pest kamen uns diese vor. Das gemeine Geschau, hinterlistige Fragen und Getue haben uns oftmals nach der Pistole greifen lassen“ – so beschrieb der Wiener Obergefreite Josef E. in seinem Silvesterbrief von 1939 an den Direktor des Missionshauses in Oberhunden seinen Eindruck von den polnischen Juden. In den Feldpostbriefen deutscher Soldaten spiegeln sich von Kriegsbeginn an alle Arten judenfeindlicher Stereotypen wider. Verblüffend deckungsgleich mit dem jeweiligen Stand nationalsozialistischer Judenpolitik reicht die Palette antijüdischer Aüßerungen vom Ruf nach der Vertreibung der Juden aus Europa („Mögen sie, nämlich die Juden, einen anderen Erdteil mit ihrem Besuch beehren“ — Gefreiter Alfred M., 1.8.1940), bis zur dezidierten Forderung nach der „Endlösung“ („Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ — Feldwebel Eduard E., 18. 12. 1942). Dr. Walter Manoschek, Jg. 1957, ist Assistent am Institut für Staats- und Politikwissenschaft an der Universität Wien und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ des Hamburger Instituts für Sozialforschung Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Correspondence, Jews, Public opinion, Attitudes, World War, 1939-1945, Soldiers, Antisemitism „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ umfasst 80 Seiten und erscheint im Format pocket, was sowohl für die Nutzung als auch für den Vergleich mit anderen Ausgaben relevant ist. Die Angabe Walter Manoschek (Editor) ergänzt den Eintrag um weitere relevante Personen oder Beteiligte.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Hamburger Edition, Hamburg, Germany und 1995 präzise ergänzt. Sowohl die ISBN-10 3930908050 als auch die ISBN-13 9783930908059 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die Open-Library-Zuordnung über OL19318792W und OL21892301M, OL627486M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes.
Die zentralen Metadaten zu „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“
- Buchtitel: „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783930908059
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: „Und Juden — noch selten sah ich so verwahrloste Gestalten herumgehen, in Fetzen gehüllt, schmutzig, schmierig. Wie eine Pest kamen uns diese vor. Das gemeine Geschau, hinterlistige Fragen und Getue haben uns oftmals nach der Pistole greifen lassen“ – so beschrieb der Wiener Obergefreite Josef E. in seinem Silvesterbrief von 1939 an den Direktor des Missionshauses in Oberhunden seinen Eindruck von den polnischen Juden. In den Feldpostbriefen deutscher Soldaten spiegeln sich von Kriegsbeginn an alle Arten judenfeindlicher Stereotypen wider. Verblüffend deckungsgleich mit dem jeweiligen Stand nationalsozialistischer Judenpolitik reicht die Palette antijüdischer Aüßerungen vom Ruf nach der Vertreibung der Juden aus Europa („Mögen sie, nämlich die Juden, einen anderen Erdteil mit ihrem Besuch beehren“ — Gefreiter Alfred M., 1.8.1940), bis zur dezidierten Forderung nach der „Endlösung“ („Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ — Feldwebel Eduard E., 18. 12. 1942). Dr. Walter Manoschek, Jg. 1957, ist Assistent am Institut für Staats- und Politikwissenschaft an der Universität Wien und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ des Hamburger Instituts für Sozialforschung
- Externe Work-Referenz: OL19318792W
- Externe Editionsreferenzen: OL21892301M, OL627486M
- Abmessungen: 22 x x cm
- Mitwirkende: Walter Manoschek (Editor)
- ISBN-10: 3930908050
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Umfang: 80 Seiten
- Thematische Tags: Correspondence, Jews, Public opinion, Attitudes, World War, 1939-1945, Soldiers, Antisemitism
- Autor beziehungsweise Autoren: Walter Manoschek
- Erscheinungsdatum: 1995
- Ort der Veröffentlichung: Hamburg, Germany
- Ausgabeform: pocket
- Untertitel: Das Judenbild in deutschen Soldatenbriefen 1939–1944
- Sprache: Deutsch
- Publiziert bei: Hamburger Edition
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Verbindung aus „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“, Walter Manoschek, Sachbuch und Correspondence, Jews, Public opinion, Attitudes, World War, 1939-1945, Soldiers, Antisemitism schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3930908050, 9783930908059 und OL19318792W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.
FAQ zu „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: „Und Juden — noch selten sah ich so verwahrloste Gestalten herumgehen, in Fetzen gehüllt, schmutzig, schmierig. Wie eine Pest kamen uns diese vor. Das gemeine Geschau, hinterlistige Fragen und Getue haben uns oftmals nach der Pistole greifen lassen“ – so beschrieb der Wiener Obergefreite Josef E. in seinem Silvesterbrief von 1939 an den Direktor des Missionshauses in Oberhunden seinen Eindruck von den polnischen Juden. In den Feldpostbriefen deutscher Soldaten spiegeln sich von Kriegsbeginn an alle Arten judenfeindlicher Stereotypen wider. Verblüffend deckungsgleich mit dem jeweiligen Stand nationalsozialistischer Judenpolitik reicht die Palette antijüdischer Aüßerungen vom Ruf nach der Vertreibung der Juden aus Europa („Mögen sie, nämlich die Juden, einen anderen Erdteil mit ihrem Besuch beehren“ — Gefreiter Alfred M., 1.8.1940), bis zur dezidierten Forderung nach der „Endlösung“ („Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ — Feldwebel Eduard E., 18. 12. 1942). Dr. Walter Manoschek, Jg. 1957, ist Assistent am Institut für Staats- und Politikwissenschaft an der Universität Wien und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ausstellung „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“ des Hamburger Instituts für Sozialforschung
Wer sollte sich für „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ interessieren?
Besonders relevant ist „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Walter Manoschek betrachten möchten.
Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?
Mit OL19318792W und OL21892301M, OL627486M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.
Warum ist der Untertitel Das Judenbild in deutschen Soldatenbriefen 1939–1944 wichtig?
Er hilft dabei, „Es gibt nur eines für das Judentum: Vernichtung“ inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
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