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Jugend beobachten - Beschreibung, ISBN und Ausgabe

14/07/2026

Lesedauer: 6 min

Alle Kerninfos zu Jugend beobachten von Rahel Bühler auf einen Blick: Inhalt und Buchdetails. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Jugend beobachten - Beschreibung, ISBN und Ausgabe

Jugend beobachten - Beschreibung, ISBN und Ausgabe

Jugend beobachten - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung

Mit Jugend beobachten liegt ein Buch von Rahel Bühler vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Debatten in Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft in der Schweiz, 1945-1979 fungiert als präzisierende Ergänzung zu Jugend beobachten und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Inhaltlich lässt sich Jugend beobachten folgendermaßen zusammenfassen: Jugendliche wurden in der Schweizer Nachkriegszeit zunehmend als Problem wahrgenommen und zum Objekt fast obsessiver Sorge. Sie galten als auffällige und abweichende soziale Gruppe. Ende der 1950er Jahre forderten die Jugendverbände und die Schweizerische Unesco-Kommission Jugendstudien und jugendpolitische Reformen. Nach den 68er-Unruhen gaben auch Politiker und Behörden Studien in Auftrag, die den Anspruch hatten, praktische Lösungsansätze für den Umgang mit Jugendlichen zu liefern. Wie veränderte sich die Wahrnehmung von Jugend? Wie produzierten die von international vernetzten, von bun­desstaatlichen sowie von lokalen Auftraggebern einge­setzten Forschungsgremien Wissen zu Jugend? Und wie wurden die Ergeb­nisse politisch umgesetzt? Antworten auf die festgestellten Probleme fanden die Studienverantwortlichen insbesondere in partizipativen Politikmodellen. Diese wurden jedoch kaum realisiert und neue Institutionen wie die Eidge­nössische Kommission für Jugendfragen blieben einer schutzorientierten Jugendhilfepolitik verhaftet. Mitte der 1970er Jahre erschienen die eruierten Probleme zudem bereits überholt. Die Analyse der Jugenddebatten gibt Einblick in einen gesellschaftlichen Grundkonflikt: Während die Erwartungen an Jugendliche als Garanten gesellschaftlicher Stabilität in den 1960er Jahren zunahmen, entfernten sich diese von traditionellen Normen. Die Studien und das Ringen um eine Jugendpolitik waren Teil eines krisenhaften Lern-­ und Anpassungsprozes­ses, mit dem Schweizerinnen und Schweizer auf die Herausforderungen des rasanten gesellschaftlichen Wandels reagierten Jugend beobachten wurde am 2019 publiziert und dem Verlag Chronos mit Verlagsort Zürich zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2019 lässt sich Jugend beobachten sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Im Kontext des Gesamtwerks von Rahel Bühler lässt sich Jugend beobachten gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Mit der Sprache Deutsch lässt sich Jugend beobachten auch im internationalen oder mehrsprachigen Kontext präzise filtern. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Jugend beobachten einen gut klassifizierbaren Titel. Verlagsname und Verlagsort - Chronos und Zürich - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren.

Thematische Einordnung von Jugend beobachten

Wer wissen möchte, worauf Jugend beobachten inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Jugendliche wurden in der Schweizer Nachkriegszeit zunehmend als Problem wahrgenommen und zum Objekt fast obsessiver Sorge. Sie galten als auffällige und abweichende soziale Gruppe. Ende der 1950er Jahre forderten die Jugendverbände und die Schweizerische Unesco-Kommission Jugendstudien und jugendpolitische Reformen. Nach den 68er-Unruhen gaben auch Politiker und Behörden Studien in Auftrag, die den Anspruch hatten, praktische Lösungsansätze für den Umgang mit Jugendlichen zu liefern. Wie veränderte sich die Wahrnehmung von Jugend? Wie produzierten die von international vernetzten, von bun­desstaatlichen sowie von lokalen Auftraggebern einge­setzten Forschungsgremien Wissen zu Jugend? Und wie wurden die Ergeb­nisse politisch umgesetzt? Antworten auf die festgestellten Probleme fanden die Studienverantwortlichen insbesondere in partizipativen Politikmodellen. Diese wurden jedoch kaum realisiert und neue Institutionen wie die Eidge­nössische Kommission für Jugendfragen blieben einer schutzorientierten Jugendhilfepolitik verhaftet. Mitte der 1970er Jahre erschienen die eruierten Probleme zudem bereits überholt. Die Analyse der Jugenddebatten gibt Einblick in einen gesellschaftlichen Grundkonflikt: Während die Erwartungen an Jugendliche als Garanten gesellschaftlicher Stabilität in den 1960er Jahren zunahmen, entfernten sich diese von traditionellen Normen. Die Studien und das Ringen um eine Jugendpolitik waren Teil eines krisenhaften Lern-­ und Anpassungsprozes­ses, mit dem Schweizerinnen und Schweizer auf die Herausforderungen des rasanten gesellschaftlichen Wandels reagierten Über die Schlagwörter History, Social conditions, Youth, Government policy lässt sich Jugend beobachten auch in größeren Beständen gezielt auffinden.

Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe

Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL23501462W und OL61152327M besonders hilfreich. Durch die Kombination aus Chronos, Zürich und 2019 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Open-Library-Editions-IDs: OL61152327M
  2. Titel: Jugend beobachten
  3. Schlagwörter: History, Social conditions, Youth, Government policy
  4. Sprache: Deutsch
  5. Open-Library-Work-ID: OL23501462W
  6. ISBN-13: 9783034014960
  7. Veröffentlicht am: 2019
  8. Verlagsort: Zürich
  9. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  10. Ergänzender Titelzusatz: Debatten in Öffentlichkeit, Politik und Wissenschaft in der Schweiz, 1945-1979
  11. Autor beziehungsweise Autoren: Rahel Bühler
  12. Publiziert bei: Chronos
  13. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Jugendliche wurden in der Schweizer Nachkriegszeit zunehmend als Problem wahrgenommen und zum Objekt fast obsessiver Sorge. Sie galten als auffällige und abweichende soziale Gruppe. Ende der 1950er Jahre forderten die Jugendverbände und die Schweizerische Unesco-Kommission Jugendstudien und jugendpolitische Reformen. Nach den 68er-Unruhen gaben auch Politiker und Behörden Studien in Auftrag, die den Anspruch hatten, praktische Lösungsansätze für den Umgang mit Jugendlichen zu liefern. Wie veränderte sich die Wahrnehmung von Jugend? Wie produzierten die von international vernetzten, von bun­desstaatlichen sowie von lokalen Auftraggebern einge­setzten Forschungsgremien Wissen zu Jugend? Und wie wurden die Ergeb­nisse politisch umgesetzt? Antworten auf die festgestellten Probleme fanden die Studienverantwortlichen insbesondere in partizipativen Politikmodellen. Diese wurden jedoch kaum realisiert und neue Institutionen wie die Eidge­nössische Kommission für Jugendfragen blieben einer schutzorientierten Jugendhilfepolitik verhaftet. Mitte der 1970er Jahre erschienen die eruierten Probleme zudem bereits überholt. Die Analyse der Jugenddebatten gibt Einblick in einen gesellschaftlichen Grundkonflikt: Während die Erwartungen an Jugendliche als Garanten gesellschaftlicher Stabilität in den 1960er Jahren zunahmen, entfernten sich diese von traditionellen Normen. Die Studien und das Ringen um eine Jugendpolitik waren Teil eines krisenhaften Lern-­ und Anpassungsprozes­ses, mit dem Schweizerinnen und Schweizer auf die Herausforderungen des rasanten gesellschaftlichen Wandels reagierten
  14. Umfang: 307 Seiten

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

Die Verbindung aus Jugend beobachten, Rahel Bühler, Sachbuch und History, Social conditions, Youth, Government policy schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.

FAQ zu Jugend beobachten

Wer sollte sich für Jugend beobachten interessieren?

Besonders relevant ist Jugend beobachten für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Rahel Bühler betrachten möchten.

Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?

Bibliografisch wird die Ausgabe über Chronos, Zürich und das Datum 2019 beschrieben.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags History, Social conditions, Youth, Government policy, die die thematische Zuordnung erleichtern.

Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?

Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL23501462W sowie die Editions-IDs OL61152327M referenzierbar.

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