Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie | Inhalt, Autor und bibliografische Daten
14/07/2026
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Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie von Manuel Ghilarducci auf einen Blick: Buchprofil, Inhalt und zentrale Daten. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.

Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie von Manuel Ghilarducci - Informationen zur Ausgabe
Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Manuel Ghilarducci - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. Der Zusatz Sprachreflexion in der deutschen und russischen Gegenwartsprosa schärft das Profil von Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Inhaltlich lässt sich Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie folgendermaßen zusammenfassen: Die Sprachreflexion in der deutschen und russischen Gegenwartsprosa wurde bisher als eine hauptsächlich biografisch motivierte Reaktion auf politische Unterdrückung interpretiert. Aber handelt es sich um ein politisches Anliegen, wenn die Literatur ihr eigenes Medium reflektiert? Und was bedeutet "politisch" in diesem Zusammenhang? Auf der Grundlage einer poststrukturalistischen Begrifflichkeit und hegemonietheoretischer Ansätze untersucht die Arbeit die Komplexität und Transversalität der Sprachreflexion in exemplarischen Texten der deutschen und russischen Gegenwartsliteratur. Die Prosa von Gert Neumann, Kurt Drawert, Vladimir Sorokin und Valerij Votrin stellt Sprachgewalt als ultimatives Fundament jeder soziopolitischen Ordnung dar ob der DDR, der Sowjetunion oder des heutigen Deutschlands und Russlands. Aber auch die Literatur besteht aus Sprache. Über die politische Ebene der Sprache hinausgehend werfen alle Texte sprachphilosophische Fragen auf: Was ist Sprache überhaupt? Ist Literatur ohne Sprachgewalt überhaupt möglich? In welchem Zusammenhang stehen politische Systeme, Sprachnormen und Subjekte? Auf diese Weise sind politisch diskursive Gewalt und der Sprache immanente Gewalt stets miteinander verflochten. Die Versuche der Subjekte, sich als stabile Instanzen zu präsentieren, die die Sprache unter Kontrolle halten können, münden immer in einer Figur des Scheiterns, die nicht als Resultat politischer Herrschaft und Unterdrückung zu betrachten ist, sondern sich als eine konstitutive Eigenschaft des Subjekts in seinem ontologischen Verhältnis zur Sprache zeigt Als Veröffentlichungsdatum ist 2019 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Harrassowitz Verlag in Wiesbaden.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Die Angaben zu Harrassowitz Verlag und Wiesbaden stärken die bibliografische Präzision des Eintrags. Innerhalb von Sachbuch bietet Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie eine klar erkennbare thematische Zuordnung. Für alle, die Bücher von Manuel Ghilarducci recherchieren oder vergleichen, ist Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie eine relevante Ausgabe. Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Auch das Veröffentlichungsdatum 2019 macht Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.
Thematische Einordnung von Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie
Die Beschreibung zeigt, dass Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie klar dem Bereich Sachbuch zugeordnet werden kann: Die Sprachreflexion in der deutschen und russischen Gegenwartsprosa wurde bisher als eine hauptsächlich biografisch motivierte Reaktion auf politische Unterdrückung interpretiert. Aber handelt es sich um ein politisches Anliegen, wenn die Literatur ihr eigenes Medium reflektiert? Und was bedeutet "politisch" in diesem Zusammenhang? Auf der Grundlage einer poststrukturalistischen Begrifflichkeit und hegemonietheoretischer Ansätze untersucht die Arbeit die Komplexität und Transversalität der Sprachreflexion in exemplarischen Texten der deutschen und russischen Gegenwartsliteratur. Die Prosa von Gert Neumann, Kurt Drawert, Vladimir Sorokin und Valerij Votrin stellt Sprachgewalt als ultimatives Fundament jeder soziopolitischen Ordnung dar ob der DDR, der Sowjetunion oder des heutigen Deutschlands und Russlands. Aber auch die Literatur besteht aus Sprache. Über die politische Ebene der Sprache hinausgehend werfen alle Texte sprachphilosophische Fragen auf: Was ist Sprache überhaupt? Ist Literatur ohne Sprachgewalt überhaupt möglich? In welchem Zusammenhang stehen politische Systeme, Sprachnormen und Subjekte? Auf diese Weise sind politisch diskursive Gewalt und der Sprache immanente Gewalt stets miteinander verflochten. Die Versuche der Subjekte, sich als stabile Instanzen zu präsentieren, die die Sprache unter Kontrolle halten können, münden immer in einer Figur des Scheiterns, die nicht als Resultat politischer Herrschaft und Unterdrückung zu betrachten ist, sondern sich als eine konstitutive Eigenschaft des Subjekts in seinem ontologischen Verhältnis zur Sprache zeigt Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: Political aspects, German prose literature, Language and languages, Language and culture, Russian prose literature
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Die Open-Library-Zuordnung über OL32617028W und OL44428220M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Sowohl die ISBN-10 3447112336 als auch die ISBN-13 9783447112338 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Durch die Kombination aus Harrassowitz Verlag, Wiesbaden und 2019 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3447112336
- Ort der Veröffentlichung: Wiesbaden
- Externe Editionsreferenzen: OL44428220M
- Untertitel: Sprachreflexion in der deutschen und russischen Gegenwartsprosa
- ISBN-13: 9783447112338
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Buchtitel: Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie
- Autor beziehungsweise Autoren: Manuel Ghilarducci
- Veröffentlicht am: 2019
- Kurzbeschreibung: Die Sprachreflexion in der deutschen und russischen Gegenwartsprosa wurde bisher als eine hauptsächlich biografisch motivierte Reaktion auf politische Unterdrückung interpretiert. Aber handelt es sich um ein politisches Anliegen, wenn die Literatur ihr eigenes Medium reflektiert? Und was bedeutet "politisch" in diesem Zusammenhang? Auf der Grundlage einer poststrukturalistischen Begrifflichkeit und hegemonietheoretischer Ansätze untersucht die Arbeit die Komplexität und Transversalität der Sprachreflexion in exemplarischen Texten der deutschen und russischen Gegenwartsliteratur. Die Prosa von Gert Neumann, Kurt Drawert, Vladimir Sorokin und Valerij Votrin stellt Sprachgewalt als ultimatives Fundament jeder soziopolitischen Ordnung dar ob der DDR, der Sowjetunion oder des heutigen Deutschlands und Russlands. Aber auch die Literatur besteht aus Sprache. Über die politische Ebene der Sprache hinausgehend werfen alle Texte sprachphilosophische Fragen auf: Was ist Sprache überhaupt? Ist Literatur ohne Sprachgewalt überhaupt möglich? In welchem Zusammenhang stehen politische Systeme, Sprachnormen und Subjekte? Auf diese Weise sind politisch diskursive Gewalt und der Sprache immanente Gewalt stets miteinander verflochten. Die Versuche der Subjekte, sich als stabile Instanzen zu präsentieren, die die Sprache unter Kontrolle halten können, münden immer in einer Figur des Scheiterns, die nicht als Resultat politischer Herrschaft und Unterdrückung zu betrachten ist, sondern sich als eine konstitutive Eigenschaft des Subjekts in seinem ontologischen Verhältnis zur Sprache zeigt
- Sprache: Deutsch
- Schlagwörter: Political aspects, German prose literature, Language and languages, Language and culture, Russian prose literature
- Umfang: 212 Seiten
- Externe Work-Referenz: OL32617028W
- Verlag: Harrassowitz Verlag
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Manuel Ghilarducci, Sachbuch und den Tags Political aspects, German prose literature, Language and languages, Language and culture, Russian prose literature, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3447112336, 9783447112338 und OL32617028W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Häufige Fragen zu Subjekte, Sprachgewalt, Hegemonie
Was sagt die Beschreibung über das Buch aus?
Die Sprachreflexion in der deutschen und russischen Gegenwartsprosa wurde bisher als eine hauptsächlich biografisch motivierte Reaktion auf politische Unterdrückung interpretiert. Aber handelt es sich um ein politisches Anliegen, wenn die Literatur ihr eigenes Medium reflektiert? Und was bedeutet "politisch" in diesem Zusammenhang? Auf der Grundlage einer poststrukturalistischen Begrifflichkeit und hegemonietheoretischer Ansätze untersucht die Arbeit die Komplexität und Transversalität der Sprachreflexion in exemplarischen Texten der deutschen und russischen Gegenwartsliteratur. Die Prosa von Gert Neumann, Kurt Drawert, Vladimir Sorokin und Valerij Votrin stellt Sprachgewalt als ultimatives Fundament jeder soziopolitischen Ordnung dar ob der DDR, der Sowjetunion oder des heutigen Deutschlands und Russlands. Aber auch die Literatur besteht aus Sprache. Über die politische Ebene der Sprache hinausgehend werfen alle Texte sprachphilosophische Fragen auf: Was ist Sprache überhaupt? Ist Literatur ohne Sprachgewalt überhaupt möglich? In welchem Zusammenhang stehen politische Systeme, Sprachnormen und Subjekte? Auf diese Weise sind politisch diskursive Gewalt und der Sprache immanente Gewalt stets miteinander verflochten. Die Versuche der Subjekte, sich als stabile Instanzen zu präsentieren, die die Sprache unter Kontrolle halten können, münden immer in einer Figur des Scheiterns, die nicht als Resultat politischer Herrschaft und Unterdrückung zu betrachten ist, sondern sich als eine konstitutive Eigenschaft des Subjekts in seinem ontologischen Verhältnis zur Sprache zeigt
Wie lässt sich die Ausgabe eindeutig identifizieren?
Die eindeutige Identifikation erfolgt unter anderem über die ISBN-10 3447112336 und die ISBN-13 9783447112338.
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags Political aspects, German prose literature, Language and languages, Language and culture, Russian prose literature bei der Einordnung.
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Harrassowitz Verlag, Wiesbaden und das Datum 2019 beschrieben.
Externe Links
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