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Im Angesicht der Grausamkeit - Worum geht es im Buch?

13/07/2026

Lesedauer: 20 min

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Im Angesicht der Grausamkeit - Worum geht es im Buch?

Im Angesicht der Grausamkeit von Jan Süselbeck - Informationen zur Ausgabe

Im Angesicht der Grausamkeit von Jan Süselbeck ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Zusatz emotionale Effekte literarischer und audiovisueller Kriegsdarstellungen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert schärft das Profil von Im Angesicht der Grausamkeit und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Aus der Buchbeschreibung zu Im Angesicht der Grausamkeit ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Eine Geschichte der Gewaltdarstellung in den Medien von Heinrich von Kleist bis hin zu Quentin Tarantinos ¿Inglourious Basterds±. Kriegsdarstellungen handeln von Grausamkeit, von Tätern, Opfern und ihren Gefühlen: Trauer, Empörung, Wut oder Hass. Oft zielen sie darauf ab, bei ihren Rezipienten ähnliche Emotionen hervorzurufen. Damit können sie allerdings scheitern: Selbst Gewalt in ¿Anti±-Kriegsszenarien kann unfreiwillig euphorisierend wirken. Entscheidend ist, wie die Leidtragenden charakterisiert werden - als Freunde oder als Feinde. Jan Süselbeck analysiert emotionale Effekte der Literatur seit Heinrich von Kleist und Lew N. Tolstoi sowie des ¿Anti±-Kriegsfilms von Lewis Milestones ¿All Quiet on the Western Front± bis hin zu Quentin Tarantinos ¿Inglourious Basterds±. Untersucht wird, wie sich die öffentlichen Erregungen über Gewaltinszenierungen vom 19. Jahrhundert bis zum Folterskandal von Abu Ghraib und dessen Rezeption im Internet gewandelt haben. Das Buch bietet eine emotionswissenschaftliche Geschichte des Kriegs in den Medien Im Angesicht der Grausamkeit wurde am 2013 publiziert und dem Verlag Wallstein mit Verlagsort Göttingen zugeordnet.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Im Angesicht der Grausamkeit ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Jan Süselbeck beschäftigen möchten. Der Verlag Wallstein und der Verlagsort Göttingen liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Im Angesicht der Grausamkeit mit dem Datum 2013 eindeutig zuordenbar. Im Angesicht der Grausamkeit spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren.

Thematische Einordnung von Im Angesicht der Grausamkeit

Wer wissen möchte, worauf Im Angesicht der Grausamkeit inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Eine Geschichte der Gewaltdarstellung in den Medien von Heinrich von Kleist bis hin zu Quentin Tarantinos ¿Inglourious Basterds±. Kriegsdarstellungen handeln von Grausamkeit, von Tätern, Opfern und ihren Gefühlen: Trauer, Empörung, Wut oder Hass. Oft zielen sie darauf ab, bei ihren Rezipienten ähnliche Emotionen hervorzurufen. Damit können sie allerdings scheitern: Selbst Gewalt in ¿Anti±-Kriegsszenarien kann unfreiwillig euphorisierend wirken. Entscheidend ist, wie die Leidtragenden charakterisiert werden - als Freunde oder als Feinde. Jan Süselbeck analysiert emotionale Effekte der Literatur seit Heinrich von Kleist und Lew N. Tolstoi sowie des ¿Anti±-Kriegsfilms von Lewis Milestones ¿All Quiet on the Western Front± bis hin zu Quentin Tarantinos ¿Inglourious Basterds±. Untersucht wird, wie sich die öffentlichen Erregungen über Gewaltinszenierungen vom 19. Jahrhundert bis zum Folterskandal von Abu Ghraib und dessen Rezeption im Internet gewandelt haben. Das Buch bietet eine emotionswissenschaftliche Geschichte des Kriegs in den Medien Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Perspektiven auf die 'unendliche Geschichte' von Kriegsdarstellungen und ihre affektive Rezeption seit dem 19. Jahrhundert -- | Zum literatur- und kulturwissenschaftlichen Instrumentarium -- | Zum Textkorpus und zur Struktur der Studie -- | "Jetzt fühle ich Deutschland." -- | Über die Emotionalisierungsstrategien literarischer und filmischer Repräsentationen des Ersten Weltkriegs -- | Zwischen Grauen und Euphorie : von den Trauma-Erzählungen Ludwig Renns und Edlef Köppens zur aggressiven Drill-Rhetorik Ernst Jüngers -- | Emotionalisierung und Sexualisierung der Kriegsdarstellung in Arnolt Bronnens Skandalroman "O. S." (1929) -- | Das späte Werk Arnolt Bronnens im Fokus des Emotional Turn -- | Zur kulturwissenschaftlichen Aktualität des 'Phänomens Bronnen' : von der historischen Tradition des Partisanen- und Guerillakampfs zum Symptom des 'neuen Kriegs' -- | Todesliebe als Form nationaler Metaphysik : mit einem vergleichenden Blick auf Walter Flex' Roman "Der Wanderer zwischen beiden Welten" (1916) -- | Angeblich jenseits jeder Benennbarkeit : der deutsche Krieg als 'Gefühl' -- | Reflexionslosigkeit als Erfolgsrezept der literarischen Emotionalisierung : das soldatische Identifikationspotential in Erich Maria Remarques 'Anti'-Kriegsroman "Im Westen nichts Neues" (1929) -- | Zur literarhistorischen Kontextualisierung des Romans -- | "Wildgänse rauschen durch die Nacht" : zur erzählperspektivischen Modellierung eines Gruppen-Ichs bei Remarque und Walter Flex -- | Melodramatische Momente in Lewis Milestones Verfilmung von "Im Westen nichts Neues" (1930) -- | Nachdenken verboten : zur Verhinderung kriegskritischer Analysen im 'pazifistischen' Roman -- | "lm Westen nichts Neues" als Beispiel für die literarische 'Transportation' in eine unreflektierte Weltsicht -- | Emotions-Spuren (I) : Anmerkungen zur früheren Rezeption von "Im Westen nichts Neues" -- | Offene Zugeständnisse Remarques an die Denkverbote reaktionärer Leser -- | Zwischenergebnis : emotionswissenschaftliche Thesen zur Persuasions-Strategie in Remarques Roman -- | Vergessene Fronten : zur Faszinationskraft verbotener 'Abenteuerspielplätze' in Bronnens "O. S." : mit einem vergleichenden Blick auf Arnold Zweigs Roman "Der Streit um den Sergeanten Grischa" (1927) -- | Emotions-Spuren (II) : das multiple Ich -Bronnens Autobiografie als poetischer Versuch der Traumabewältigung und als 'Spiegel-Text' zu "O. S." -- | Wo die "Gemüts-Saite" anschlägt : Oberschlesien als hybrides Zwischenreich anarchischer Gewaltlust -- | Die "Geschichte einer Lyzeistin" : Nationsliebe und Frauenhass in "O. S." -- | Exkurs : Spezifischer 'Orientalismus' : affektive kulturelle 'Rahmungen' des Krieges im Zeichen des deutschen 'Drangs nach Osten' -- | Die schöne und gefährliche Fremde : Bronnens Emotionalisierung der Kriegsdarstellung durch "gewaltige Sexualphantasien" -- | Vorschlag zu einer differenzierteren "O. S."-Interpretation -- | Emotions-Spuren (III) : Krieg als 'negativer Orgasmus'? : einige abschlie€ende Thesen anhand der "O. S."-Rezeption seit 1929 -- | Gesichter des Schreckens : zur Geschichte emotionaler Effekte der ästhetischen Assoziation von Krieg, Liebe und Lust -- | Die Gier nach Gewalt als anthropologisches 'Urphänomen'? -- | Mediale 'Pathosformeln' : Filmwissenschaftliche Schlaglichter auf klassische Formen der Gewaltdarstellung -- | "The horror : the horror." : Filmische Inszenierungen der Gewaltlust : von Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now" (1979-2001) bis zu Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" (2008) -- | Rückblick auf ein ästhetisches Vorbild aus dem 19. Jahrhundert : zur emotionalen Sogwirkung 'vorfilmischen Schreibens" in Lew N. Tolstojs "Krieg und Frieden" (1869) -- | Flottierende Folterbilder : Darstellungen 'autotelischer Gewalt' im Film, in der Fotografie, im Internet und ihre Kritik in Elfriede Jelineks postdramatischen Theatertexten "Bambiland" und "Babel" (2004) -- | "Richtige Muckies hat der gekriegt" : Jelineks Postdramatik im Kontext des neueren Hollywood-Kriegskinos von "Troja" (2004) bis "Avatar" (2009) -- | Austretende Sekrete : Männliche und weibliche Körperbilder im Kriegs- und 'Anti'-Kriegsfilm als Affektbilder des Ekels -- | Amoklauf im Waschraum : Stanley Kubricks "Full Metal Jacket" (1987) -- | "The essence of combat" : Ridley Scotts "Black Hawk Down" (2001) -- | Der "Brain Bug" als "Vagina Dentata' : Paul Verhoevens "Starship Troopers" (1997) -- | Sam Mendes' 'Anti'-Irak-Kriegsfilm "Jarhead" (2005), interpretiert im Kontext der fotografischen 'Pathosformeln' von Abu Ghraib -- | Krieg als Form der Liebe, Liebe als Krieg : zur Geschichte literarischer Kriegsdarstellungen als Ästhetik der Leidenschaften : von Homers Epen bis zu den Werken Heinrich von Kleists -- | Alle gegen alle : zur emotionalen Aufladung der Volkskriegsidee als modernem Paradigma der 'Kampfeslust' -- | "Nicht frei von Hä€lichem" : die Schlacht von Waterloo (1815) in Victor Hugos "Les Misérables" (1862) -- | Sehr hei€e Orte : zwischen dem Grauen des Artillerie-Kriegs und der Raserei des Kampfes bei Lew N. Tolstoj, Carl von Clausewitz und Alfred Döblin -- | Die zerteilte Jungfrau als Unterpfand des Genozids : Heinrich von Kleists Drama "Die Herrmannsschlacht" als 'totale Mobilmachung' von Hass-Gefühlen -- | 'Geschlechterkriege' als 'Rassenkriege' : von Heinrich von Kleists Literatur zu ihrer intertextuellen Aufrufung bei Lukas Bärfuss -- | Der beglückende Kopfschuss : "Die Verlobung in St. Domingo" -- | Der erfrischende Machetenhieb : zur literarischen Darstellung des Genozids in Ruanda, am Beispiel des Romans "Hundert Tage" von Lukas Bärfuss (2008) -- | Zur Problematisierung der Synekdoche -- | Eingefilzt, wie ein Insektenschwarm -- | Ist Empathie mit einem Schweizer möglich? -- | Der erlösende Machetenhieb -- | "Über einen anderen Genozid schreiben" -- | Stimmengewirr -- | Emotionale Wirkungen von Shoah-Repräsentationen in der Literatur und in den audiovisuellen Medien -- | Grundsätzliche Voraussetzungen des Schreibens über Auschwitz : vom 'Bilderverbot' zur Metonymie -- | Die Shoah als 'emotionalisierendes' Motiv in der Gegenwartsliteratur und im neueren 'Bewältigungsfilm' -- | Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten" : Tabubruch oder triviale Ästhetik? -- | Vom 'deutschen Opfertum' bei Anne Duden zur offenen Melodramatisierung von 'Täterschicksalen' bei Bernhard Schlink und Stephen Daldry -- | Vom 'Sieg der Drehbuchschreiber' : wie 'das Deutsche' in den Film kommt -- | Einfühlung in die Opferfiguren : Familienromane über das deutsche Kriegs- und Holocaust-Gedächtnis -- | Polyphoner Holocaust-Sarkasmus bei Elfriede Jelinek -- | "Sie kommen" : Verstörende und beklemmende Kinderstimmen bei Kevin Vennemann -- | Neue Kontroversen : Affekte der 'Pornografisierung' oder 'deutscher Kitsch' als neue Paradigmen der Shoah-Darstellung? -- | Nachwort : ein Ausblick auf mögliche 'Transformationen' von Emotionstheorien in der Zukunft ---- Anhang-- Bibliografie-- Filmografie-- Abbildungsverzeichnis. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, Psychological aspects, War and literature, War films, Anti-war films

Ausgabe, Identifikatoren und Referenzen

Die Open-Library-Zuordnung über OL32893784W und OL44733790M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Wallstein, Göttingen und 2013 präzise ergänzt. Sowohl die ISBN-10 3835312715 als auch die ISBN-13 9783835312715 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich.

Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe

  1. Ort der Veröffentlichung: Göttingen
  2. Verlag: Wallstein
  3. Verfasst von: Jan Süselbeck
  4. Buchtitel: Im Angesicht der Grausamkeit
  5. Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
  6. ISBN-10: 3835312715
  7. Schlagwörter: History, Psychological aspects, War and literature, War films, Anti-war films
  8. Externe Editionsreferenzen: OL44733790M
  9. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783835312715
  10. Seitenzahl: 520
  11. Inhaltsübersicht: Perspektiven auf die 'unendliche Geschichte' von Kriegsdarstellungen und ihre affektive Rezeption seit dem 19. Jahrhundert -- | Zum literatur- und kulturwissenschaftlichen Instrumentarium -- | Zum Textkorpus und zur Struktur der Studie -- | "Jetzt fühle ich Deutschland." -- | Über die Emotionalisierungsstrategien literarischer und filmischer Repräsentationen des Ersten Weltkriegs -- | Zwischen Grauen und Euphorie : von den Trauma-Erzählungen Ludwig Renns und Edlef Köppens zur aggressiven Drill-Rhetorik Ernst Jüngers -- | Emotionalisierung und Sexualisierung der Kriegsdarstellung in Arnolt Bronnens Skandalroman "O. S." (1929) -- | Das späte Werk Arnolt Bronnens im Fokus des Emotional Turn -- | Zur kulturwissenschaftlichen Aktualität des 'Phänomens Bronnen' : von der historischen Tradition des Partisanen- und Guerillakampfs zum Symptom des 'neuen Kriegs' -- | Todesliebe als Form nationaler Metaphysik : mit einem vergleichenden Blick auf Walter Flex' Roman "Der Wanderer zwischen beiden Welten" (1916) -- | Angeblich jenseits jeder Benennbarkeit : der deutsche Krieg als 'Gefühl' -- | Reflexionslosigkeit als Erfolgsrezept der literarischen Emotionalisierung : das soldatische Identifikationspotential in Erich Maria Remarques 'Anti'-Kriegsroman "Im Westen nichts Neues" (1929) -- | Zur literarhistorischen Kontextualisierung des Romans -- | "Wildgänse rauschen durch die Nacht" : zur erzählperspektivischen Modellierung eines Gruppen-Ichs bei Remarque und Walter Flex -- | Melodramatische Momente in Lewis Milestones Verfilmung von "Im Westen nichts Neues" (1930) -- | Nachdenken verboten : zur Verhinderung kriegskritischer Analysen im 'pazifistischen' Roman -- | "lm Westen nichts Neues" als Beispiel für die literarische 'Transportation' in eine unreflektierte Weltsicht -- | Emotions-Spuren (I) : Anmerkungen zur früheren Rezeption von "Im Westen nichts Neues" -- | Offene Zugeständnisse Remarques an die Denkverbote reaktionärer Leser -- | Zwischenergebnis : emotionswissenschaftliche Thesen zur Persuasions-Strategie in Remarques Roman -- | Vergessene Fronten : zur Faszinationskraft verbotener 'Abenteuerspielplätze' in Bronnens "O. S." : mit einem vergleichenden Blick auf Arnold Zweigs Roman "Der Streit um den Sergeanten Grischa" (1927) -- | Emotions-Spuren (II) : das multiple Ich -Bronnens Autobiografie als poetischer Versuch der Traumabewältigung und als 'Spiegel-Text' zu "O. S." -- | Wo die "Gemüts-Saite" anschlägt : Oberschlesien als hybrides Zwischenreich anarchischer Gewaltlust -- | Die "Geschichte einer Lyzeistin" : Nationsliebe und Frauenhass in "O. S." -- | Exkurs : Spezifischer 'Orientalismus' : affektive kulturelle 'Rahmungen' des Krieges im Zeichen des deutschen 'Drangs nach Osten' -- | Die schöne und gefährliche Fremde : Bronnens Emotionalisierung der Kriegsdarstellung durch "gewaltige Sexualphantasien" -- | Vorschlag zu einer differenzierteren "O. S."-Interpretation -- | Emotions-Spuren (III) : Krieg als 'negativer Orgasmus'? : einige abschlie€ende Thesen anhand der "O. S."-Rezeption seit 1929 -- | Gesichter des Schreckens : zur Geschichte emotionaler Effekte der ästhetischen Assoziation von Krieg, Liebe und Lust -- | Die Gier nach Gewalt als anthropologisches 'Urphänomen'? -- | Mediale 'Pathosformeln' : Filmwissenschaftliche Schlaglichter auf klassische Formen der Gewaltdarstellung -- | "The horror : the horror." : Filmische Inszenierungen der Gewaltlust : von Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now" (1979-2001) bis zu Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" (2008) -- | Rückblick auf ein ästhetisches Vorbild aus dem 19. Jahrhundert : zur emotionalen Sogwirkung 'vorfilmischen Schreibens" in Lew N. Tolstojs "Krieg und Frieden" (1869) -- | Flottierende Folterbilder : Darstellungen 'autotelischer Gewalt' im Film, in der Fotografie, im Internet und ihre Kritik in Elfriede Jelineks postdramatischen Theatertexten "Bambiland" und "Babel" (2004) -- | "Richtige Muckies hat der gekriegt" : Jelineks Postdramatik im Kontext des neueren Hollywood-Kriegskinos von "Troja" (2004) bis "Avatar" (2009) -- | Austretende Sekrete : Männliche und weibliche Körperbilder im Kriegs- und 'Anti'-Kriegsfilm als Affektbilder des Ekels -- | Amoklauf im Waschraum : Stanley Kubricks "Full Metal Jacket" (1987) -- | "The essence of combat" : Ridley Scotts "Black Hawk Down" (2001) -- | Der "Brain Bug" als "Vagina Dentata' : Paul Verhoevens "Starship Troopers" (1997) -- | Sam Mendes' 'Anti'-Irak-Kriegsfilm "Jarhead" (2005), interpretiert im Kontext der fotografischen 'Pathosformeln' von Abu Ghraib -- | Krieg als Form der Liebe, Liebe als Krieg : zur Geschichte literarischer Kriegsdarstellungen als Ästhetik der Leidenschaften : von Homers Epen bis zu den Werken Heinrich von Kleists -- | Alle gegen alle : zur emotionalen Aufladung der Volkskriegsidee als modernem Paradigma der 'Kampfeslust' -- | "Nicht frei von Hä€lichem" : die Schlacht von Waterloo (1815) in Victor Hugos "Les Misérables" (1862) -- | Sehr hei€e Orte : zwischen dem Grauen des Artillerie-Kriegs und der Raserei des Kampfes bei Lew N. Tolstoj, Carl von Clausewitz und Alfred Döblin -- | Die zerteilte Jungfrau als Unterpfand des Genozids : Heinrich von Kleists Drama "Die Herrmannsschlacht" als 'totale Mobilmachung' von Hass-Gefühlen -- | 'Geschlechterkriege' als 'Rassenkriege' : von Heinrich von Kleists Literatur zu ihrer intertextuellen Aufrufung bei Lukas Bärfuss -- | Der beglückende Kopfschuss : "Die Verlobung in St. Domingo" -- | Der erfrischende Machetenhieb : zur literarischen Darstellung des Genozids in Ruanda, am Beispiel des Romans "Hundert Tage" von Lukas Bärfuss (2008) -- | Zur Problematisierung der Synekdoche -- | Eingefilzt, wie ein Insektenschwarm -- | Ist Empathie mit einem Schweizer möglich? -- | Der erlösende Machetenhieb -- | "Über einen anderen Genozid schreiben" -- | Stimmengewirr -- | Emotionale Wirkungen von Shoah-Repräsentationen in der Literatur und in den audiovisuellen Medien -- | Grundsätzliche Voraussetzungen des Schreibens über Auschwitz : vom 'Bilderverbot' zur Metonymie -- | Die Shoah als 'emotionalisierendes' Motiv in der Gegenwartsliteratur und im neueren 'Bewältigungsfilm' -- | Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten" : Tabubruch oder triviale Ästhetik? -- | Vom 'deutschen Opfertum' bei Anne Duden zur offenen Melodramatisierung von 'Täterschicksalen' bei Bernhard Schlink und Stephen Daldry -- | Vom 'Sieg der Drehbuchschreiber' : wie 'das Deutsche' in den Film kommt -- | Einfühlung in die Opferfiguren : Familienromane über das deutsche Kriegs- und Holocaust-Gedächtnis -- | Polyphoner Holocaust-Sarkasmus bei Elfriede Jelinek -- | "Sie kommen" : Verstörende und beklemmende Kinderstimmen bei Kevin Vennemann -- | Neue Kontroversen : Affekte der 'Pornografisierung' oder 'deutscher Kitsch' als neue Paradigmen der Shoah-Darstellung? -- | Nachwort : ein Ausblick auf mögliche 'Transformationen' von Emotionstheorien in der Zukunft ---- Anhang-- Bibliografie-- Filmografie-- Abbildungsverzeichnis.
  12. Erscheinungsdatum: 2013
  13. Open-Library-Work-ID: OL32893784W
  14. Inhaltliche Kurzcharakteristik: Eine Geschichte der Gewaltdarstellung in den Medien von Heinrich von Kleist bis hin zu Quentin Tarantinos ¿Inglourious Basterds±. Kriegsdarstellungen handeln von Grausamkeit, von Tätern, Opfern und ihren Gefühlen: Trauer, Empörung, Wut oder Hass. Oft zielen sie darauf ab, bei ihren Rezipienten ähnliche Emotionen hervorzurufen. Damit können sie allerdings scheitern: Selbst Gewalt in ¿Anti±-Kriegsszenarien kann unfreiwillig euphorisierend wirken. Entscheidend ist, wie die Leidtragenden charakterisiert werden - als Freunde oder als Feinde. Jan Süselbeck analysiert emotionale Effekte der Literatur seit Heinrich von Kleist und Lew N. Tolstoi sowie des ¿Anti±-Kriegsfilms von Lewis Milestones ¿All Quiet on the Western Front± bis hin zu Quentin Tarantinos ¿Inglourious Basterds±. Untersucht wird, wie sich die öffentlichen Erregungen über Gewaltinszenierungen vom 19. Jahrhundert bis zum Folterskandal von Abu Ghraib und dessen Rezeption im Internet gewandelt haben. Das Buch bietet eine emotionswissenschaftliche Geschichte des Kriegs in den Medien
  15. Ergänzender Titelzusatz: emotionale Effekte literarischer und audiovisueller Kriegsdarstellungen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
  16. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch

Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe

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Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?

Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History, Psychological aspects, War and literature, War films, Anti-war films kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Eine Geschichte der Gewaltdarstellung in den Medien von Heinrich von Kleist bis hin zu Quentin Tarantinos ¿Inglourious Basterds±. Kriegsdarstellungen handeln von Grausamkeit, von Tätern, Opfern und ihren Gefühlen: Trauer, Empörung, Wut oder Hass. Oft zielen sie darauf ab, bei ihren Rezipienten ähnliche Emotionen hervorzurufen. Damit können sie allerdings scheitern: Selbst Gewalt in ¿Anti±-Kriegsszenarien kann unfreiwillig euphorisierend wirken. Entscheidend ist, wie die Leidtragenden charakterisiert werden - als Freunde oder als Feinde. Jan Süselbeck analysiert emotionale Effekte der Literatur seit Heinrich von Kleist und Lew N. Tolstoi sowie des ¿Anti±-Kriegsfilms von Lewis Milestones ¿All Quiet on the Western Front± bis hin zu Quentin Tarantinos ¿Inglourious Basterds±. Untersucht wird, wie sich die öffentlichen Erregungen über Gewaltinszenierungen vom 19. Jahrhundert bis zum Folterskandal von Abu Ghraib und dessen Rezeption im Internet gewandelt haben. Das Buch bietet eine emotionswissenschaftliche Geschichte des Kriegs in den Medien

Worum handelt es sich bei Im Angesicht der Grausamkeit?

Im Angesicht der Grausamkeit ist ein Buch von Jan Süselbeck, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.

Wie ist das Buch aufgebaut?

Die Struktur der Ausgabe wird über das hinterlegte Inhaltsverzeichnis sichtbar: Perspektiven auf die 'unendliche Geschichte' von Kriegsdarstellungen und ihre affektive Rezeption seit dem 19. Jahrhundert -- | Zum literatur- und kulturwissenschaftlichen Instrumentarium -- | Zum Textkorpus und zur Struktur der Studie -- | "Jetzt fühle ich Deutschland." -- | Über die Emotionalisierungsstrategien literarischer und filmischer Repräsentationen des Ersten Weltkriegs -- | Zwischen Grauen und Euphorie : von den Trauma-Erzählungen Ludwig Renns und Edlef Köppens zur aggressiven Drill-Rhetorik Ernst Jüngers -- | Emotionalisierung und Sexualisierung der Kriegsdarstellung in Arnolt Bronnens Skandalroman "O. S." (1929) -- | Das späte Werk Arnolt Bronnens im Fokus des Emotional Turn -- | Zur kulturwissenschaftlichen Aktualität des 'Phänomens Bronnen' : von der historischen Tradition des Partisanen- und Guerillakampfs zum Symptom des 'neuen Kriegs' -- | Todesliebe als Form nationaler Metaphysik : mit einem vergleichenden Blick auf Walter Flex' Roman "Der Wanderer zwischen beiden Welten" (1916) -- | Angeblich jenseits jeder Benennbarkeit : der deutsche Krieg als 'Gefühl' -- | Reflexionslosigkeit als Erfolgsrezept der literarischen Emotionalisierung : das soldatische Identifikationspotential in Erich Maria Remarques 'Anti'-Kriegsroman "Im Westen nichts Neues" (1929) -- | Zur literarhistorischen Kontextualisierung des Romans -- | "Wildgänse rauschen durch die Nacht" : zur erzählperspektivischen Modellierung eines Gruppen-Ichs bei Remarque und Walter Flex -- | Melodramatische Momente in Lewis Milestones Verfilmung von "Im Westen nichts Neues" (1930) -- | Nachdenken verboten : zur Verhinderung kriegskritischer Analysen im 'pazifistischen' Roman -- | "lm Westen nichts Neues" als Beispiel für die literarische 'Transportation' in eine unreflektierte Weltsicht -- | Emotions-Spuren (I) : Anmerkungen zur früheren Rezeption von "Im Westen nichts Neues" -- | Offene Zugeständnisse Remarques an die Denkverbote reaktionärer Leser -- | Zwischenergebnis : emotionswissenschaftliche Thesen zur Persuasions-Strategie in Remarques Roman -- | Vergessene Fronten : zur Faszinationskraft verbotener 'Abenteuerspielplätze' in Bronnens "O. S." : mit einem vergleichenden Blick auf Arnold Zweigs Roman "Der Streit um den Sergeanten Grischa" (1927) -- | Emotions-Spuren (II) : das multiple Ich -Bronnens Autobiografie als poetischer Versuch der Traumabewältigung und als 'Spiegel-Text' zu "O. S." -- | Wo die "Gemüts-Saite" anschlägt : Oberschlesien als hybrides Zwischenreich anarchischer Gewaltlust -- | Die "Geschichte einer Lyzeistin" : Nationsliebe und Frauenhass in "O. S." -- | Exkurs : Spezifischer 'Orientalismus' : affektive kulturelle 'Rahmungen' des Krieges im Zeichen des deutschen 'Drangs nach Osten' -- | Die schöne und gefährliche Fremde : Bronnens Emotionalisierung der Kriegsdarstellung durch "gewaltige Sexualphantasien" -- | Vorschlag zu einer differenzierteren "O. S."-Interpretation -- | Emotions-Spuren (III) : Krieg als 'negativer Orgasmus'? : einige abschlie€ende Thesen anhand der "O. S."-Rezeption seit 1929 -- | Gesichter des Schreckens : zur Geschichte emotionaler Effekte der ästhetischen Assoziation von Krieg, Liebe und Lust -- | Die Gier nach Gewalt als anthropologisches 'Urphänomen'? -- | Mediale 'Pathosformeln' : Filmwissenschaftliche Schlaglichter auf klassische Formen der Gewaltdarstellung -- | "The horror : the horror." : Filmische Inszenierungen der Gewaltlust : von Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now" (1979-2001) bis zu Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" (2008) -- | Rückblick auf ein ästhetisches Vorbild aus dem 19. Jahrhundert : zur emotionalen Sogwirkung 'vorfilmischen Schreibens" in Lew N. Tolstojs "Krieg und Frieden" (1869) -- | Flottierende Folterbilder : Darstellungen 'autotelischer Gewalt' im Film, in der Fotografie, im Internet und ihre Kritik in Elfriede Jelineks postdramatischen Theatertexten "Bambiland" und "Babel" (2004) -- | "Richtige Muckies hat der gekriegt" : Jelineks Postdramatik im Kontext des neueren Hollywood-Kriegskinos von "Troja" (2004) bis "Avatar" (2009) -- | Austretende Sekrete : Männliche und weibliche Körperbilder im Kriegs- und 'Anti'-Kriegsfilm als Affektbilder des Ekels -- | Amoklauf im Waschraum : Stanley Kubricks "Full Metal Jacket" (1987) -- | "The essence of combat" : Ridley Scotts "Black Hawk Down" (2001) -- | Der "Brain Bug" als "Vagina Dentata' : Paul Verhoevens "Starship Troopers" (1997) -- | Sam Mendes' 'Anti'-Irak-Kriegsfilm "Jarhead" (2005), interpretiert im Kontext der fotografischen 'Pathosformeln' von Abu Ghraib -- | Krieg als Form der Liebe, Liebe als Krieg : zur Geschichte literarischer Kriegsdarstellungen als Ästhetik der Leidenschaften : von Homers Epen bis zu den Werken Heinrich von Kleists -- | Alle gegen alle : zur emotionalen Aufladung der Volkskriegsidee als modernem Paradigma der 'Kampfeslust' -- | "Nicht frei von Hä€lichem" : die Schlacht von Waterloo (1815) in Victor Hugos "Les Misérables" (1862) -- | Sehr hei€e Orte : zwischen dem Grauen des Artillerie-Kriegs und der Raserei des Kampfes bei Lew N. Tolstoj, Carl von Clausewitz und Alfred Döblin -- | Die zerteilte Jungfrau als Unterpfand des Genozids : Heinrich von Kleists Drama "Die Herrmannsschlacht" als 'totale Mobilmachung' von Hass-Gefühlen -- | 'Geschlechterkriege' als 'Rassenkriege' : von Heinrich von Kleists Literatur zu ihrer intertextuellen Aufrufung bei Lukas Bärfuss -- | Der beglückende Kopfschuss : "Die Verlobung in St. Domingo" -- | Der erfrischende Machetenhieb : zur literarischen Darstellung des Genozids in Ruanda, am Beispiel des Romans "Hundert Tage" von Lukas Bärfuss (2008) -- | Zur Problematisierung der Synekdoche -- | Eingefilzt, wie ein Insektenschwarm -- | Ist Empathie mit einem Schweizer möglich? -- | Der erlösende Machetenhieb -- | "Über einen anderen Genozid schreiben" -- | Stimmengewirr -- | Emotionale Wirkungen von Shoah-Repräsentationen in der Literatur und in den audiovisuellen Medien -- | Grundsätzliche Voraussetzungen des Schreibens über Auschwitz : vom 'Bilderverbot' zur Metonymie -- | Die Shoah als 'emotionalisierendes' Motiv in der Gegenwartsliteratur und im neueren 'Bewältigungsfilm' -- | Jonathan Littells Roman "Die Wohlgesinnten" : Tabubruch oder triviale Ästhetik? -- | Vom 'deutschen Opfertum' bei Anne Duden zur offenen Melodramatisierung von 'Täterschicksalen' bei Bernhard Schlink und Stephen Daldry -- | Vom 'Sieg der Drehbuchschreiber' : wie 'das Deutsche' in den Film kommt -- | Einfühlung in die Opferfiguren : Familienromane über das deutsche Kriegs- und Holocaust-Gedächtnis -- | Polyphoner Holocaust-Sarkasmus bei Elfriede Jelinek -- | "Sie kommen" : Verstörende und beklemmende Kinderstimmen bei Kevin Vennemann -- | Neue Kontroversen : Affekte der 'Pornografisierung' oder 'deutscher Kitsch' als neue Paradigmen der Shoah-Darstellung? -- | Nachwort : ein Ausblick auf mögliche 'Transformationen' von Emotionstheorien in der Zukunft ---- Anhang-- Bibliografie-- Filmografie-- Abbildungsverzeichnis.

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