Befreit, aber nicht in Freiheit | Beschreibung und Metadaten
13/07/2026
Lesedauer: 7 min
Befreit, aber nicht in Freiheit von Andreas Lembeck prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Gut, wenn du Inhalt und Eckdaten ohne Umwege sehen willst.
Befreit, aber nicht in Freiheit - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Befreit, aber nicht in Freiheit gehört zur Kategorie Sachbuch und stammt von Andreas Lembeck - eine Kombination, die den Titel sowohl fachlich als auch bibliografisch interessant macht. displaced persons im Emsland 1945-1950 fungiert als präzisierende Ergänzung zu Befreit, aber nicht in Freiheit und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Befreit, aber nicht in Freiheit den Fokus legt: Zum Zeitpunkt der Befreiung im Mai 1945 lebten in Deutschland mehr als 7 Millionen Menschen, die als Zwangsarbeiter, Zwangsarbeiterinnen oder Kriegsgefangene in das Deutsche Reich verschleppt worden waren. Die Alliierten bezeichneten Menschen, die "sich aus Kriegsfolgegruenden außerhalb ihres Staates befinden; die zwar zurueckkehren oder eine neue Heimat finden wollen, dieses aber ohne Hilfestellung nicht koennen", als "Displaced Persons" (DPs). Im Emsland befanden sich einige Monate nach Kriegsende etwa 40.000 DPs, die Mehrzahl untergebracht in den ehemaligen Straf- und Kriegsgefangenenlagern und in beschlagnahmten Wohnhaeusern (wie z.B. in Haren). 27% der im damaligen Kreis Aschendorf-Huemmling wohnenden Menschen waren Auslaender; in den Kreisen Meppen bzw. Lingen betrug ihr Anteil 23 bzw. 11%. Viele von ihnen konnten nicht heimkehren und lebten weiterhin jahrelang im Lager, bevor sie zumeist in-Uebersee eine neue Heimat fanden. So wurde das DP-Lager Lingen erst 1957 aufgeloest. Noch heute lebt eine geringe Anzahl von DPs als sogenannte "heimatlose Auslaender" in Deutschland. Andreas Lembeck und Klaus Wessels haben unveroeffentlichte Dokumente aus deutschen und britischen Archiven, dem Archiv der Vereinten Nationen in New York sowie die vollstaendig erhalten gebliebene Personenkartei des DP-Lagers Lingen ausgewertet. Ergaenzt durch Fotos aus oeffentlichen und privaten Sammlungen entstand ein bislang nicht gekanntes Bild des Lebens von Displaced Persons im Emsland Als Veröffentlichungsdatum ist 1997 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Edition Temmen in Bremen.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Befreit, aber nicht in Freiheit einen gut klassifizierbaren Titel. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Verlagsname und Verlagsort - Edition Temmen und Bremen - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Befreit, aber nicht in Freiheit ist besonders für Leserinnen und Leser interessant, die sich gezielt mit Veröffentlichungen von Andreas Lembeck beschäftigen möchten. Das hinterlegte Publikationsdatum 1997 unterstützt dabei, Befreit, aber nicht in Freiheit zeitlich korrekt zu klassifizieren.
Inhalte, Themen und Relevanz
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Befreit, aber nicht in Freiheit laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Zum Zeitpunkt der Befreiung im Mai 1945 lebten in Deutschland mehr als 7 Millionen Menschen, die als Zwangsarbeiter, Zwangsarbeiterinnen oder Kriegsgefangene in das Deutsche Reich verschleppt worden waren. Die Alliierten bezeichneten Menschen, die "sich aus Kriegsfolgegruenden außerhalb ihres Staates befinden; die zwar zurueckkehren oder eine neue Heimat finden wollen, dieses aber ohne Hilfestellung nicht koennen", als "Displaced Persons" (DPs). Im Emsland befanden sich einige Monate nach Kriegsende etwa 40.000 DPs, die Mehrzahl untergebracht in den ehemaligen Straf- und Kriegsgefangenenlagern und in beschlagnahmten Wohnhaeusern (wie z.B. in Haren). 27% der im damaligen Kreis Aschendorf-Huemmling wohnenden Menschen waren Auslaender; in den Kreisen Meppen bzw. Lingen betrug ihr Anteil 23 bzw. 11%. Viele von ihnen konnten nicht heimkehren und lebten weiterhin jahrelang im Lager, bevor sie zumeist in-Uebersee eine neue Heimat fanden. So wurde das DP-Lager Lingen erst 1957 aufgeloest. Noch heute lebt eine geringe Anzahl von DPs als sogenannte "heimatlose Auslaender" in Deutschland. Andreas Lembeck und Klaus Wessels haben unveroeffentlichte Dokumente aus deutschen und britischen Archiven, dem Archiv der Vereinten Nationen in New York sowie die vollstaendig erhalten gebliebene Personenkartei des DP-Lagers Lingen ausgewertet. Ergaenzt durch Fotos aus oeffentlichen und privaten Sammlungen entstand ein bislang nicht gekanntes Bild des Lebens von Displaced Persons im Emsland Über die Schlagwörter World War, 1939-1945, Refugees, Conscript labor, Refugee camps lässt sich Befreit, aber nicht in Freiheit auch in größeren Beständen gezielt auffinden.
Edition und bibliografische Einordnung
Die Ausgabe ist über den Verlag Edition Temmen, den Ort Bremen und das Datum 1997 klar kontextualisiert. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL2134553W sowie die Editionszuordnungen OL433043M referenzierbar.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- ISBN-10: 3861083213
- Thematische Tags: World War, 1939-1945, Refugees, Conscript labor, Refugee camps
- Autor beziehungsweise Autoren: Andreas Lembeck
- Verlag: Edition Temmen
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Open-Library-Work-ID: OL2134553W
- Ergänzender Titelzusatz: displaced persons im Emsland 1945-1950
- Erscheinungsdatum: 1997
- Ort der Veröffentlichung: Bremen
- Kurzbeschreibung: Zum Zeitpunkt der Befreiung im Mai 1945 lebten in Deutschland mehr als 7 Millionen Menschen, die als Zwangsarbeiter, Zwangsarbeiterinnen oder Kriegsgefangene in das Deutsche Reich verschleppt worden waren. Die Alliierten bezeichneten Menschen, die "sich aus Kriegsfolgegruenden außerhalb ihres Staates befinden; die zwar zurueckkehren oder eine neue Heimat finden wollen, dieses aber ohne Hilfestellung nicht koennen", als "Displaced Persons" (DPs). Im Emsland befanden sich einige Monate nach Kriegsende etwa 40.000 DPs, die Mehrzahl untergebracht in den ehemaligen Straf- und Kriegsgefangenenlagern und in beschlagnahmten Wohnhaeusern (wie z.B. in Haren). 27% der im damaligen Kreis Aschendorf-Huemmling wohnenden Menschen waren Auslaender; in den Kreisen Meppen bzw. Lingen betrug ihr Anteil 23 bzw. 11%. Viele von ihnen konnten nicht heimkehren und lebten weiterhin jahrelang im Lager, bevor sie zumeist in-Uebersee eine neue Heimat fanden. So wurde das DP-Lager Lingen erst 1957 aufgeloest. Noch heute lebt eine geringe Anzahl von DPs als sogenannte "heimatlose Auslaender" in Deutschland. Andreas Lembeck und Klaus Wessels haben unveroeffentlichte Dokumente aus deutschen und britischen Archiven, dem Archiv der Vereinten Nationen in New York sowie die vollstaendig erhalten gebliebene Personenkartei des DP-Lagers Lingen ausgewertet. Ergaenzt durch Fotos aus oeffentlichen und privaten Sammlungen entstand ein bislang nicht gekanntes Bild des Lebens von Displaced Persons im Emsland
- Open-Library-Editions-IDs: OL433043M
- Buchtitel: Befreit, aber nicht in Freiheit
- Umfang: 224 Seiten
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
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Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Zum Zeitpunkt der Befreiung im Mai 1945 lebten in Deutschland mehr als 7 Millionen Menschen, die als Zwangsarbeiter, Zwangsarbeiterinnen oder Kriegsgefangene in das Deutsche Reich verschleppt worden waren. Die Alliierten bezeichneten Menschen, die "sich aus Kriegsfolgegruenden außerhalb ihres Staates befinden; die zwar zurueckkehren oder eine neue Heimat finden wollen, dieses aber ohne Hilfestellung nicht koennen", als "Displaced Persons" (DPs). Im Emsland befanden sich einige Monate nach Kriegsende etwa 40.000 DPs, die Mehrzahl untergebracht in den ehemaligen Straf- und Kriegsgefangenenlagern und in beschlagnahmten Wohnhaeusern (wie z.B. in Haren). 27% der im damaligen Kreis Aschendorf-Huemmling wohnenden Menschen waren Auslaender; in den Kreisen Meppen bzw. Lingen betrug ihr Anteil 23 bzw. 11%. Viele von ihnen konnten nicht heimkehren und lebten weiterhin jahrelang im Lager, bevor sie zumeist in-Uebersee eine neue Heimat fanden. So wurde das DP-Lager Lingen erst 1957 aufgeloest. Noch heute lebt eine geringe Anzahl von DPs als sogenannte "heimatlose Auslaender" in Deutschland. Andreas Lembeck und Klaus Wessels haben unveroeffentlichte Dokumente aus deutschen und britischen Archiven, dem Archiv der Vereinten Nationen in New York sowie die vollstaendig erhalten gebliebene Personenkartei des DP-Lagers Lingen ausgewertet. Ergaenzt durch Fotos aus oeffentlichen und privaten Sammlungen entstand ein bislang nicht gekanntes Bild des Lebens von Displaced Persons im Emsland
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL2134553W sowie die Editions-IDs OL433043M referenzierbar.
Was verrät der Untertitel über Befreit, aber nicht in Freiheit?
Mit displaced persons im Emsland 1945-1950 wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.
Worum handelt es sich bei Befreit, aber nicht in Freiheit?
Befreit, aber nicht in Freiheit ist ein Buch von Andreas Lembeck, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
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