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Hadamar | Buchbeschreibung, Autor und Verlag

13/07/2026

Lesedauer: 9 min

Hadamar von Christina Vanja, Volker Roelcke, Uta George, Georg Lilienthal, Peter Sandner im Überblick mit Inhalt, Buchdaten und Einordnung. So siehst du sofort, ob das Buch zu deiner Suche passt.

Hadamar | Buchbeschreibung, Autor und Verlag

Hadamar - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN

Hadamar von Christina Vanja, Volker Roelcke, Uta George, Georg Lilienthal, Peter Sandner ist ein Titel aus dem Bereich Sachbuch, der thematisch klar positioniert ist und für Leserinnen und Leser mit Interesse an diesem Fach- oder Themengebiet besonders relevant sein kann. Der Zusatz Heilstätte - Tötungsanstalt - Therapiezentrum schärft das Profil von Hadamar und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Hadamar den Fokus legt: Das Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg in Hadamar gedenkt im Jahr 2006 seines 100-jährigen Bestehens. Doch bereits vor 1906 gab es auf dem Mönchberg Einrichtungen: In dem ehemaligen Franziskanerkloster befand sich im 19. Jahrhundert eine Hebammenlehranstalt. Seit den 1880er Jahren beherbergte der Neubau auf dem Gelände eine Korrigendenanstalt, aus der 1906 die"Irrenanstalt"hervorging. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein Psychopathinnenheim eröffnet. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus fast komplett zu einem Reservelazarett umgestaltet. Am 1. November 1940 übernahm die Berliner"Euthanasie"-Zentrale"T4"das Gebäude, baute einen Tötungstrakt ein und ließ dort von Januar bis August 1941 mehr als 10.000 Menschen in einer Gaskammer ermorden. Ab August 1942 tötete das Personal im Auftrag des Trägers der Einrichtung, des Bezirksverbandes Nassau, weitere circa 4.500 Menschen. Nach dem Krieg fanden zwei Prozesse statt, um die Verbrechen aufzuklären und zu sühnen. Die Einrichtung wurde nicht geschlossen, sondern weiter als Heil- und Pflegeanstalt genutzt. Bereits seit 1953 wurde das Gedenken vor Ort gepflegt. Das Zentrum für Soziale Psychiatrie besteht heute aus einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, einer Klinik für forensische Psychiatrie, einem Wohnheim und ambulanten Betreuungsangeboten. Auf dem Gelände befindet sich auch die Gedenkstätte Hadamar, die 1983 eröffnet wurde. Sie ist eine Einrichtung der historisch-politischen Bildung und des Gedenkens an die Opfer. Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte auf dem Gelände"Am Mönchberg"ist nicht immer einfach, der Austausch über Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie ist jedoch für alle Seiten befruchtend Bibliografisch ist Hadamar mit dem Erscheinungsdatum 2006, dem Verlag Jonas-Verlag und dem Ort Marburg, Germany erfasst.

Relevante Merkmale auf einen Blick

Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Hadamar mit dem Datum 2006 eindeutig zuordenbar. Der Verlag Jonas-Verlag und der Verlagsort Marburg, Germany liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Im Kontext des Gesamtwerks von Christina Vanja, Volker Roelcke, Uta George, Georg Lilienthal, Peter Sandner lässt sich Hadamar gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Hadamar liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche. Hadamar spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren.

Inhalt und thematische Schwerpunkte

Wer wissen möchte, worauf Hadamar inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Das Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg in Hadamar gedenkt im Jahr 2006 seines 100-jährigen Bestehens. Doch bereits vor 1906 gab es auf dem Mönchberg Einrichtungen: In dem ehemaligen Franziskanerkloster befand sich im 19. Jahrhundert eine Hebammenlehranstalt. Seit den 1880er Jahren beherbergte der Neubau auf dem Gelände eine Korrigendenanstalt, aus der 1906 die"Irrenanstalt"hervorging. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein Psychopathinnenheim eröffnet. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus fast komplett zu einem Reservelazarett umgestaltet. Am 1. November 1940 übernahm die Berliner"Euthanasie"-Zentrale"T4"das Gebäude, baute einen Tötungstrakt ein und ließ dort von Januar bis August 1941 mehr als 10.000 Menschen in einer Gaskammer ermorden. Ab August 1942 tötete das Personal im Auftrag des Trägers der Einrichtung, des Bezirksverbandes Nassau, weitere circa 4.500 Menschen. Nach dem Krieg fanden zwei Prozesse statt, um die Verbrechen aufzuklären und zu sühnen. Die Einrichtung wurde nicht geschlossen, sondern weiter als Heil- und Pflegeanstalt genutzt. Bereits seit 1953 wurde das Gedenken vor Ort gepflegt. Das Zentrum für Soziale Psychiatrie besteht heute aus einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, einer Klinik für forensische Psychiatrie, einem Wohnheim und ambulanten Betreuungsangeboten. Auf dem Gelände befindet sich auch die Gedenkstätte Hadamar, die 1983 eröffnet wurde. Sie ist eine Einrichtung der historisch-politischen Bildung und des Gedenkens an die Opfer. Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte auf dem Gelände"Am Mönchberg"ist nicht immer einfach, der Austausch über Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie ist jedoch für alle Seiten befruchtend Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History, National Socialism, Euthanasia, Psychiatry, Aktion T4 (Germany), Landesheilanstalt Hadamar, Hadamar Euthanasia Centre, Gedenkstätte Hadamar, Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg Auch die unter Dr. Peter Barkey (Foreword), Dr. Bernd Heidenreich (Foreword), Bürgermeister Hans Beresko (Foreword), Fuldaer Verlagsanstalt (Printmaker) geführten Mitwirkenden tragen zur vollständigen bibliografischen Einordnung bei.

ISBN, Revision und weitere Referenzdaten

Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL15297826W sowie die Editionszuordnungen OL24330945M referenzierbar. Mit 3894453788 und 9783894453787 stehen zwei zentrale ISBN-Varianten zur Verfügung, die die Ausgabe eindeutig beschreiben. Durch die Kombination aus Jonas-Verlag, Marburg, Germany und 2006 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Die hinterlegten Angaben zu Format, Gewicht und Größe - hard, 810 g und 21,2 x 15,2 x 2,6 cm - helfen bei der genauen Ausgabezuordnung.

Die zentralen Metadaten zu Hadamar

  1. Ort der Veröffentlichung: Marburg, Germany
  2. Titel: Hadamar
  3. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783894453787
  4. Erscheinungsdatum: 2006
  5. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  6. Externe Editionsreferenzen: OL24330945M
  7. Format: hard
  8. Gewicht: 810 g
  9. Maße der Ausgabe: 21,2 x 15,2 x 2,6 cm
  10. Primäre Kategorie: Sachbuch
  11. Verfasst von: Christina Vanja, Volker Roelcke, Uta George, Georg Lilienthal, Peter Sandner
  12. Untertitel: Heilstätte - Tötungsanstalt - Therapiezentrum
  13. Mitwirkende: Dr. Peter Barkey (Foreword), Dr. Bernd Heidenreich (Foreword), Bürgermeister Hans Beresko (Foreword), Fuldaer Verlagsanstalt (Printmaker)
  14. Open-Library-Work-ID: OL15297826W
  15. Thematische Tags: History, National Socialism, Euthanasia, Psychiatry, Aktion T4 (Germany), Landesheilanstalt Hadamar, Hadamar Euthanasia Centre, Gedenkstätte Hadamar, Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg
  16. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3894453788
  17. Kurzbeschreibung: Das Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg in Hadamar gedenkt im Jahr 2006 seines 100-jährigen Bestehens. Doch bereits vor 1906 gab es auf dem Mönchberg Einrichtungen: In dem ehemaligen Franziskanerkloster befand sich im 19. Jahrhundert eine Hebammenlehranstalt. Seit den 1880er Jahren beherbergte der Neubau auf dem Gelände eine Korrigendenanstalt, aus der 1906 die"Irrenanstalt"hervorging. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein Psychopathinnenheim eröffnet. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus fast komplett zu einem Reservelazarett umgestaltet. Am 1. November 1940 übernahm die Berliner"Euthanasie"-Zentrale"T4"das Gebäude, baute einen Tötungstrakt ein und ließ dort von Januar bis August 1941 mehr als 10.000 Menschen in einer Gaskammer ermorden. Ab August 1942 tötete das Personal im Auftrag des Trägers der Einrichtung, des Bezirksverbandes Nassau, weitere circa 4.500 Menschen. Nach dem Krieg fanden zwei Prozesse statt, um die Verbrechen aufzuklären und zu sühnen. Die Einrichtung wurde nicht geschlossen, sondern weiter als Heil- und Pflegeanstalt genutzt. Bereits seit 1953 wurde das Gedenken vor Ort gepflegt. Das Zentrum für Soziale Psychiatrie besteht heute aus einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, einer Klinik für forensische Psychiatrie, einem Wohnheim und ambulanten Betreuungsangeboten. Auf dem Gelände befindet sich auch die Gedenkstätte Hadamar, die 1983 eröffnet wurde. Sie ist eine Einrichtung der historisch-politischen Bildung und des Gedenkens an die Opfer. Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte auf dem Gelände"Am Mönchberg"ist nicht immer einfach, der Austausch über Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie ist jedoch für alle Seiten befruchtend
  18. Publiziert bei: Jonas-Verlag

Relevanz für Suche und Einordnung

Die Verbindung aus Hadamar, Christina Vanja, Volker Roelcke, Uta George, Georg Lilienthal, Peter Sandner, Sachbuch und History, National Socialism, Euthanasia, Psychiatry, Aktion T4 (Germany), Landesheilanstalt Hadamar, Hadamar Euthanasia Centre, Gedenkstätte Hadamar, Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Eindeutige Referenzdaten wie 3894453788, 9783894453787 und OL15297826W verbessern die bibliografische Verlässlichkeit zusätzlich.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?

Die vorhandene Beschreibung lautet: Das Zentrum für Soziale Psychiatrie am Mönchberg in Hadamar gedenkt im Jahr 2006 seines 100-jährigen Bestehens. Doch bereits vor 1906 gab es auf dem Mönchberg Einrichtungen: In dem ehemaligen Franziskanerkloster befand sich im 19. Jahrhundert eine Hebammenlehranstalt. Seit den 1880er Jahren beherbergte der Neubau auf dem Gelände eine Korrigendenanstalt, aus der 1906 die"Irrenanstalt"hervorging. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein Psychopathinnenheim eröffnet. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde das Haus fast komplett zu einem Reservelazarett umgestaltet. Am 1. November 1940 übernahm die Berliner"Euthanasie"-Zentrale"T4"das Gebäude, baute einen Tötungstrakt ein und ließ dort von Januar bis August 1941 mehr als 10.000 Menschen in einer Gaskammer ermorden. Ab August 1942 tötete das Personal im Auftrag des Trägers der Einrichtung, des Bezirksverbandes Nassau, weitere circa 4.500 Menschen. Nach dem Krieg fanden zwei Prozesse statt, um die Verbrechen aufzuklären und zu sühnen. Die Einrichtung wurde nicht geschlossen, sondern weiter als Heil- und Pflegeanstalt genutzt. Bereits seit 1953 wurde das Gedenken vor Ort gepflegt. Das Zentrum für Soziale Psychiatrie besteht heute aus einer Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, einer Klinik für forensische Psychiatrie, einem Wohnheim und ambulanten Betreuungsangeboten. Auf dem Gelände befindet sich auch die Gedenkstätte Hadamar, die 1983 eröffnet wurde. Sie ist eine Einrichtung der historisch-politischen Bildung und des Gedenkens an die Opfer. Das Zusammentreffen dieser unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkte auf dem Gelände"Am Mönchberg"ist nicht immer einfach, der Austausch über Geschichte und Gegenwart der Psychiatrie ist jedoch für alle Seiten befruchtend

Was verrät der Untertitel über Hadamar?

Mit Heilstätte - Tötungsanstalt - Therapiezentrum wird deutlich, in welche Richtung das Buch argumentiert oder welche Inhalte besonders hervorgehoben werden.

Wofür sind die Open-Library-IDs hilfreich?

Mit OL15297826W und OL24330945M lässt sich das Werk auch in externen bibliografischen Zusammenhängen besser verknüpfen.

Wie lässt sich Hadamar thematisch einordnen?

Die Ausgabe wird dem Bereich Sachbuch zugeordnet und ist damit für thematisch fokussierte Recherchen gut geeignet.

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