Die Lippen des Mondes - Alle wichtigen Infos zur Ausgabe
12/07/2026
Lesedauer: 7 min
Die Lippen des Mondes von Cecilia Dreymüller prägnant zusammengefasst mit Fokus auf Inhalt und Ausgabe. Öffne die Seite für einen schnellen Faktencheck zum Buch.
Die Lippen des Mondes: Inhalt, Einordnung und bibliografische Details
Wer nach einem Buch von Cecilia Dreymüller aus dem Themenfeld Sachbuch sucht, findet mit Die Lippen des Mondes eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Zusatz spanische Lyrikerinnen der Gegenwart, 1950-1990 schärft das Profil von Die Lippen des Mondes und unterstützt die thematische Einordnung bereits auf den ersten Blick. Die Kurzbeschreibung von Die Lippen des Mondes zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Warum tauchen nahezu keine modernen Lyrikerinnen in den spanischen Literaturgeschichten auf? Die Antwort ist einfach: Während der Franco-Diktatur wurden ihre Texte gerne als „Hausfrauenpoesie“ abgewertet. Aber auch nach 1975 konnten sie sich nur schwer gegen einen Literaturbetrieb durchsetzen, der vom Machismo geprägt war. Ausgerechnet die männerzentrierte erotische Lyrik Ana Rosettis brachte dann die Lyrikerinnen ins Gespräch. Dichterinnen wie Cristina Peri Rossi oder Amparo Amorós hingegen fanden im Ausland lange Zeit mehr Beachtung als in Spanien. Als es in den achtziger Jahren zu einem spektakulären Anstieg von Veröffentlichungen und Verkaufszahlen kam, blieb eine tiefergehende literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Lyrik spanischer Frauen aus. Die Kritik reagierte lediglich mit der Polemik um die Begriffe „poesía femenina“ und „poesía escrita por mujeres“. In dieser Studie untersucht die Autorin das literarische Phänomen des „Booms“ der Lyrik von Frauen und gleichzeitig seine außerliterarischen Faktoren. Unter Berücksichtigung von mehr als 50 Lyrikerinnen fügen sich die chronologisch angeordneten Werkbeispiele zu einer Geschichte der Lyrik von Frauen zusammen. Sie macht den Prozess anschaulich, wie die Frauenlyrik als Antwort auf ihre Marginalisierung entstanden ist. Gleichzeitig stellt sich die Autorin der allgemein verbreiteten Tendenz entgegen, diese Lyrik als Grenze zu definieren, wodurch sie doch wieder nur ins Abseits gedrängt werden würde. Im Anhang der Arbeit gibt eine ausführliche Bibliographie erstmals einen vollständigen Überblick über die Primär- und Sekundärliteratur zu vier Generationen spanischsprachiger Lyrikerinnen Bibliografisch ist Die Lippen des Mondes mit dem Erscheinungsdatum 1996, dem Verlag Gottfried Egert und dem Ort Wilhemsfeld erfasst.
Relevante Merkmale auf einen Blick
Im Kontext des Gesamtwerks von Cecilia Dreymüller lässt sich Die Lippen des Mondes gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Mit Gottfried Egert in Wilhemsfeld ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Dass Die Lippen des Mondes in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Die Lippen des Mondes mit dem Datum 1996 eindeutig zuordenbar. Innerhalb von Sachbuch bietet Die Lippen des Mondes eine klar erkennbare thematische Zuordnung.
Was behandelt Die Lippen des Mondes?
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Die Lippen des Mondes laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Warum tauchen nahezu keine modernen Lyrikerinnen in den spanischen Literaturgeschichten auf? Die Antwort ist einfach: Während der Franco-Diktatur wurden ihre Texte gerne als „Hausfrauenpoesie“ abgewertet. Aber auch nach 1975 konnten sie sich nur schwer gegen einen Literaturbetrieb durchsetzen, der vom Machismo geprägt war. Ausgerechnet die männerzentrierte erotische Lyrik Ana Rosettis brachte dann die Lyrikerinnen ins Gespräch. Dichterinnen wie Cristina Peri Rossi oder Amparo Amorós hingegen fanden im Ausland lange Zeit mehr Beachtung als in Spanien. Als es in den achtziger Jahren zu einem spektakulären Anstieg von Veröffentlichungen und Verkaufszahlen kam, blieb eine tiefergehende literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Lyrik spanischer Frauen aus. Die Kritik reagierte lediglich mit der Polemik um die Begriffe „poesía femenina“ und „poesía escrita por mujeres“. In dieser Studie untersucht die Autorin das literarische Phänomen des „Booms“ der Lyrik von Frauen und gleichzeitig seine außerliterarischen Faktoren. Unter Berücksichtigung von mehr als 50 Lyrikerinnen fügen sich die chronologisch angeordneten Werkbeispiele zu einer Geschichte der Lyrik von Frauen zusammen. Sie macht den Prozess anschaulich, wie die Frauenlyrik als Antwort auf ihre Marginalisierung entstanden ist. Gleichzeitig stellt sich die Autorin der allgemein verbreiteten Tendenz entgegen, diese Lyrik als Grenze zu definieren, wodurch sie doch wieder nur ins Abseits gedrängt werden würde. Im Anhang der Arbeit gibt eine ausführliche Bibliographie erstmals einen vollständigen Überblick über die Primär- und Sekundärliteratur zu vier Generationen spanischsprachiger Lyrikerinnen Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History and criticism, Women authors, Spanish poetry, Spanish Women poets, Women poets, Spanish
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Die Open-Library-Zuordnung über OL12520308W und OL18749442M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Die verlegerische und zeitliche Einordnung wird durch Gottfried Egert, Wilhemsfeld und 1996 präzise ergänzt.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- Verfasst von: Cecilia Dreymüller
- Schlagwörter: History and criticism, Women authors, Spanish poetry, Spanish Women poets, Women poets, Spanish
- Veröffentlicht am: 1996
- Open-Library-Work-ID: OL12520308W
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Kurzbeschreibung: Warum tauchen nahezu keine modernen Lyrikerinnen in den spanischen Literaturgeschichten auf? Die Antwort ist einfach: Während der Franco-Diktatur wurden ihre Texte gerne als „Hausfrauenpoesie“ abgewertet. Aber auch nach 1975 konnten sie sich nur schwer gegen einen Literaturbetrieb durchsetzen, der vom Machismo geprägt war. Ausgerechnet die männerzentrierte erotische Lyrik Ana Rosettis brachte dann die Lyrikerinnen ins Gespräch. Dichterinnen wie Cristina Peri Rossi oder Amparo Amorós hingegen fanden im Ausland lange Zeit mehr Beachtung als in Spanien. Als es in den achtziger Jahren zu einem spektakulären Anstieg von Veröffentlichungen und Verkaufszahlen kam, blieb eine tiefergehende literaturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Lyrik spanischer Frauen aus. Die Kritik reagierte lediglich mit der Polemik um die Begriffe „poesía femenina“ und „poesía escrita por mujeres“. In dieser Studie untersucht die Autorin das literarische Phänomen des „Booms“ der Lyrik von Frauen und gleichzeitig seine außerliterarischen Faktoren. Unter Berücksichtigung von mehr als 50 Lyrikerinnen fügen sich die chronologisch angeordneten Werkbeispiele zu einer Geschichte der Lyrik von Frauen zusammen. Sie macht den Prozess anschaulich, wie die Frauenlyrik als Antwort auf ihre Marginalisierung entstanden ist. Gleichzeitig stellt sich die Autorin der allgemein verbreiteten Tendenz entgegen, diese Lyrik als Grenze zu definieren, wodurch sie doch wieder nur ins Abseits gedrängt werden würde. Im Anhang der Arbeit gibt eine ausführliche Bibliographie erstmals einen vollständigen Überblick über die Primär- und Sekundärliteratur zu vier Generationen spanischsprachiger Lyrikerinnen
- Publiziert bei: Gottfried Egert
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3926972440
- Titel: Die Lippen des Mondes
- Verlagsort: Wilhemsfeld
- Sprache: Deutsch
- Untertitel: spanische Lyrikerinnen der Gegenwart, 1950-1990
- Seitenzahl: 240
- Open-Library-Editions-IDs: OL18749442M
Auffindbarkeit und bibliografische Präzision
Durch die Kombination aus Titel, Autorenschaft, Kategorie und Schlagwörtern - also Die Lippen des Mondes, Cecilia Dreymüller, Sachbuch und History and criticism, Women authors, Spanish poetry, Spanish Women poets, Women poets, Spanish - ist der Datensatz sowohl für Suchmaschinen als auch für Nutzerinnen und Nutzer sehr gut interpretierbar.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?
Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL12520308W sowie die Editions-IDs OL18749442M referenzierbar.
In welcher Sprache liegt das Buch vor?
Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar; thematisch unterstützen zusätzlich die Tags History and criticism, Women authors, Spanish poetry, Spanish Women poets, Women poets, Spanish bei der Einordnung.
Welche Verlagsangaben sind vorhanden?
Hinterlegt sind das Erscheinungsdatum 1996, der Verlag Gottfried Egert und der Verlagsort Wilhemsfeld.
Wer sollte sich für Die Lippen des Mondes interessieren?
Besonders relevant ist Die Lippen des Mondes für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Sachbuch suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Cecilia Dreymüller betrachten möchten.
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