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Marx in der Wissenssoziologie | ISBN, Verlag und Beschreibung

11/07/2026

Lesedauer: 8 min

Schneller Überblick zu Marx in der Wissenssoziologie von Kurt Lenk mit den wichtigsten Buchangaben. Ideal, um Relevanz, Ausgabe und Details schnell zu prüfen.

Marx in der Wissenssoziologie | ISBN, Verlag und Beschreibung

Marx in der Wissenssoziologie | ISBN, Verlag und Beschreibung

Marx in der Wissenssoziologie im Überblick

Wer nach einem Buch von Kurt Lenk aus dem Themenfeld Fiction sucht, findet mit Marx in der Wissenssoziologie eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Studien zur Rezeption der Marxschen Ideologiekritik fungiert als präzisierende Ergänzung zu Marx in der Wissenssoziologie und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Marx in der Wissenssoziologie zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Ausgehend von jenem „tragischen Bewußtsein“, das für die Soziologie der Vor- und Zwischenkriegszeit kennzeichnend war, unternimmt Lenk eine Rekonstruktion der originären Form der dialektischen Ideologiekritik, wie sie bei Hegel und in der Tradition marxistischen Denkens bestand. Am Streit zwischen Orthodoxie und Revisionismus entzündet sich auch die Kritik am Vulgärmarxismus, die den Anstoß für die deutsche Soziologie seit Georg Simmel und Max Weber bildet, soweit diese sich mit der Problematik des Verhältnisses von Basis und Überbau beschäftigt. Wissenssoziologische Marxkritik wird jedoch stark von den geisteswissenschaftlichen und kultursoziologischen Problemen des Historismus bestimmt. Sie gelangt daher zu einer Umfunktionierung der zentralen Kategorien marxistischer Ideologiekritik: soziales Sein wird zu einer irrational getönten Grenzgröße und Ideologie neutralisiert sich zu einer generellen Seinsverbundenheit des menschlichen Denkens. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß dieser Prozeß der Amalgamierung marxistischer Ideologiekritik in der deutschen Gesellschaftstheorie nur teilweise gelingen konnte, da diese Rezeption bei einer bereits verfremdeten Gestalt marxistischen Denkens ansetzte und daher auch in einer bloßen Gegensatzgebundenheit verharrte. Bei der Analyse Lenks gewinnen die Problemstellungen der deutschen Gesellschaftstheorie von Simmel, Troeltsch, Max Weber, Max Scheler, Karl Mannheim und Theodor Geiger erstmals wieder einen gesellschaftspolitischen Bezug: es erweist sich, daß anhand der Marxkritik und -Rezeption, wie sie von dieser Soziologie unternommen wurde, ein neuer Zugang zu einer ideologiekritischen Untersuchung des Verhältnisses des deutschen soziologischen Denkens zum Marxismus überhaupt eröffnet werden kann. Die vorliegende Arbeit steht in einer theoretischen Tradition, wie sie durch Lukács, Korsch und die kritische Theorie der Frankfurter Schule bezeichnet wird Die Ausgabe erschien am 1986 bei Dietrich zu Klampen Verlag und ist dem Verlagsstandort Lüneburg zugeordnet.

Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe

Marx in der Wissenssoziologie spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Fiction interessieren. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Gerade wer nach Werken von Kurt Lenk sucht, sollte Marx in der Wissenssoziologie näher betrachten. Mit Dietrich zu Klampen Verlag in Lüneburg ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Auch das Veröffentlichungsdatum 1986 macht Marx in der Wissenssoziologie für zeitlich eingegrenzte Suchen besonders interessant.

Inhalte, Themen und Relevanz

Im thematischen Kontext von Fiction setzt Marx in der Wissenssoziologie laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Ausgehend von jenem „tragischen Bewußtsein“, das für die Soziologie der Vor- und Zwischenkriegszeit kennzeichnend war, unternimmt Lenk eine Rekonstruktion der originären Form der dialektischen Ideologiekritik, wie sie bei Hegel und in der Tradition marxistischen Denkens bestand. Am Streit zwischen Orthodoxie und Revisionismus entzündet sich auch die Kritik am Vulgärmarxismus, die den Anstoß für die deutsche Soziologie seit Georg Simmel und Max Weber bildet, soweit diese sich mit der Problematik des Verhältnisses von Basis und Überbau beschäftigt. Wissenssoziologische Marxkritik wird jedoch stark von den geisteswissenschaftlichen und kultursoziologischen Problemen des Historismus bestimmt. Sie gelangt daher zu einer Umfunktionierung der zentralen Kategorien marxistischer Ideologiekritik: soziales Sein wird zu einer irrational getönten Grenzgröße und Ideologie neutralisiert sich zu einer generellen Seinsverbundenheit des menschlichen Denkens. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß dieser Prozeß der Amalgamierung marxistischer Ideologiekritik in der deutschen Gesellschaftstheorie nur teilweise gelingen konnte, da diese Rezeption bei einer bereits verfremdeten Gestalt marxistischen Denkens ansetzte und daher auch in einer bloßen Gegensatzgebundenheit verharrte. Bei der Analyse Lenks gewinnen die Problemstellungen der deutschen Gesellschaftstheorie von Simmel, Troeltsch, Max Weber, Max Scheler, Karl Mannheim und Theodor Geiger erstmals wieder einen gesellschaftspolitischen Bezug: es erweist sich, daß anhand der Marxkritik und -Rezeption, wie sie von dieser Soziologie unternommen wurde, ein neuer Zugang zu einer ideologiekritischen Untersuchung des Verhältnisses des deutschen soziologischen Denkens zum Marxismus überhaupt eröffnet werden kann. Die vorliegende Arbeit steht in einer theoretischen Tradition, wie sie durch Lukács, Korsch und die kritische Theorie der Frankfurter Schule bezeichnet wird Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: Communism and social sciences

ISBN, Revision und weitere Referenzdaten

Die Ausgabe ist über den Verlag Dietrich zu Klampen Verlag, den Ort Lüneburg und das Datum 1986 klar kontextualisiert. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL3087225W und OL18148368M besonders hilfreich.

Wichtige Buchdaten im Überblick

  1. Thematische Tags: Communism and social sciences
  2. Externe Work-Referenz: OL3087225W
  3. Primäre Kategorie: Fiction
  4. Ergänzender Titelzusatz: Studien zur Rezeption der Marxschen Ideologiekritik
  5. Autor beziehungsweise Autoren: Kurt Lenk
  6. Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
  7. Externe Editionsreferenzen: OL18148368M
  8. Buchtitel: Marx in der Wissenssoziologie
  9. Erscheinungsdatum: 1986
  10. Ort der Veröffentlichung: Lüneburg
  11. Kurzbeschreibung: Ausgehend von jenem „tragischen Bewußtsein“, das für die Soziologie der Vor- und Zwischenkriegszeit kennzeichnend war, unternimmt Lenk eine Rekonstruktion der originären Form der dialektischen Ideologiekritik, wie sie bei Hegel und in der Tradition marxistischen Denkens bestand. Am Streit zwischen Orthodoxie und Revisionismus entzündet sich auch die Kritik am Vulgärmarxismus, die den Anstoß für die deutsche Soziologie seit Georg Simmel und Max Weber bildet, soweit diese sich mit der Problematik des Verhältnisses von Basis und Überbau beschäftigt. Wissenssoziologische Marxkritik wird jedoch stark von den geisteswissenschaftlichen und kultursoziologischen Problemen des Historismus bestimmt. Sie gelangt daher zu einer Umfunktionierung der zentralen Kategorien marxistischer Ideologiekritik: soziales Sein wird zu einer irrational getönten Grenzgröße und Ideologie neutralisiert sich zu einer generellen Seinsverbundenheit des menschlichen Denkens. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß dieser Prozeß der Amalgamierung marxistischer Ideologiekritik in der deutschen Gesellschaftstheorie nur teilweise gelingen konnte, da diese Rezeption bei einer bereits verfremdeten Gestalt marxistischen Denkens ansetzte und daher auch in einer bloßen Gegensatzgebundenheit verharrte. Bei der Analyse Lenks gewinnen die Problemstellungen der deutschen Gesellschaftstheorie von Simmel, Troeltsch, Max Weber, Max Scheler, Karl Mannheim und Theodor Geiger erstmals wieder einen gesellschaftspolitischen Bezug: es erweist sich, daß anhand der Marxkritik und -Rezeption, wie sie von dieser Soziologie unternommen wurde, ein neuer Zugang zu einer ideologiekritischen Untersuchung des Verhältnisses des deutschen soziologischen Denkens zum Marxismus überhaupt eröffnet werden kann. Die vorliegende Arbeit steht in einer theoretischen Tradition, wie sie durch Lukács, Korsch und die kritische Theorie der Frankfurter Schule bezeichnet wird
  12. Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 392424507X
  13. Umfang: 383 Seiten
  14. Publiziert bei: Dietrich zu Klampen Verlag

Relevanz für Suche und Einordnung

Die Verbindung aus Marx in der Wissenssoziologie, Kurt Lenk, Fiction und Communism and social sciences schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche.

Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe

Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?

Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Ausgehend von jenem „tragischen Bewußtsein“, das für die Soziologie der Vor- und Zwischenkriegszeit kennzeichnend war, unternimmt Lenk eine Rekonstruktion der originären Form der dialektischen Ideologiekritik, wie sie bei Hegel und in der Tradition marxistischen Denkens bestand. Am Streit zwischen Orthodoxie und Revisionismus entzündet sich auch die Kritik am Vulgärmarxismus, die den Anstoß für die deutsche Soziologie seit Georg Simmel und Max Weber bildet, soweit diese sich mit der Problematik des Verhältnisses von Basis und Überbau beschäftigt. Wissenssoziologische Marxkritik wird jedoch stark von den geisteswissenschaftlichen und kultursoziologischen Problemen des Historismus bestimmt. Sie gelangt daher zu einer Umfunktionierung der zentralen Kategorien marxistischer Ideologiekritik: soziales Sein wird zu einer irrational getönten Grenzgröße und Ideologie neutralisiert sich zu einer generellen Seinsverbundenheit des menschlichen Denkens. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, daß dieser Prozeß der Amalgamierung marxistischer Ideologiekritik in der deutschen Gesellschaftstheorie nur teilweise gelingen konnte, da diese Rezeption bei einer bereits verfremdeten Gestalt marxistischen Denkens ansetzte und daher auch in einer bloßen Gegensatzgebundenheit verharrte. Bei der Analyse Lenks gewinnen die Problemstellungen der deutschen Gesellschaftstheorie von Simmel, Troeltsch, Max Weber, Max Scheler, Karl Mannheim und Theodor Geiger erstmals wieder einen gesellschaftspolitischen Bezug: es erweist sich, daß anhand der Marxkritik und -Rezeption, wie sie von dieser Soziologie unternommen wurde, ein neuer Zugang zu einer ideologiekritischen Untersuchung des Verhältnisses des deutschen soziologischen Denkens zum Marxismus überhaupt eröffnet werden kann. Die vorliegende Arbeit steht in einer theoretischen Tradition, wie sie durch Lukács, Korsch und die kritische Theorie der Frankfurter Schule bezeichnet wird

Wer sollte sich für Marx in der Wissenssoziologie interessieren?

Besonders relevant ist Marx in der Wissenssoziologie für Leserinnen und Leser, die nach Literatur aus dem Bereich Fiction suchen oder gezielt Veröffentlichungen von Kurt Lenk betrachten möchten.

Gibt es externe Referenzdaten für das Werk?

Ja, das Werk ist über die Open-Library-Work-ID OL3087225W sowie die Editions-IDs OL18148368M referenzierbar.

Welche Sprache und Schlagwörter sind hinterlegt?

Verzeichnet sind die Sprache Deutsch sowie die Tags Communism and social sciences, die die thematische Zuordnung erleichtern.

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