Denken im Zwiespalt | Ausgabe und Verlagsinfos
11/07/2026
Lesedauer: 7 min
Denken im Zwiespalt von Carl Amery, Walter H. Pehle kurz erklärt: Worum es geht und welche Ausgabe vorliegt. Praktisch, wenn du Titel prüfen oder Ausgaben vergleichen willst.
Denken im Zwiespalt - Buchbeschreibung, Ausstattung und ISBN
Wer nach einem Buch von Carl Amery, Walter H. Pehle aus dem Themenfeld Fiction sucht, findet mit Denken im Zwiespalt eine Ausgabe mit präziser inhaltlicher Positionierung. Der Untertitel über den Verrat von Intellektuellen im 20. Jahrhundert ergänzt den Haupttitel Denken im Zwiespalt sinnvoll und gibt bereits früh einen konkreten Hinweis auf die inhaltliche Ausrichtung des Buches. Aus der Buchbeschreibung zu Denken im Zwiespalt ergibt sich ein klares Bild der thematischen Schwerpunkte: Das Ende der sozialistischen Regime am Ausgang der 80er Jahre hat umfangreiche und noch nicht abgeschlossene Debatten ausgelöst. Immer wieder ging und geht es um drei Themenkomplexe: um den allgemeinen Verlust von Orientierungen, um die Rolle der Intellektuellen in der Nähe der Macht und um das vorschnell erklärte Ende der Utopien. Die Frankfurter Historik-Vorlesungen haben namhafte Intellektuelle aus Politik, Publizistik, Kunst und Wissenschaft eingeladen, um eine Debatte fortzusetzen, deren Grund und Notwendigkeit spätestens seit 1945 offenliegt. Die hier versammelten Texte wollen dazu beitragen, überkommene Denkschablonen zu überwinden und das politische Links-Rechts-Schema zu durchbrechen. Die Zuweisung von Verantwortlichkeit an Intellektuelle, an Wissenschaften und Theoriebildung verlangt nach einer präzisen Bestimmung der jeweils unterschiedlichen historischen Situationen. Sie verbietet die Redeweise von der allgemeinen Verstrickung ebenso wie die einseitige, von Strukturen absehende Personalisierung eines Verrats und die Annahme einer diffusen Theoriefeindlichkeit. Die sich in diesen Kategorien verlierende gegenwärtige Diskussion weicht der herausfordernden Frage nach dem »Denken im Zwiespalt«, nach dem heiklen Verhältnis von Intellektuellen und der Macht im 20. Jahrhundert aus. Im vorliegenden Band werden unterschiedliche Spielarten dieses Verhältnisses kontrovers diskutiert, werden offene Fragen an alte Gewißheiten gestellt Als Veröffentlichungsdatum ist 1996 hinterlegt; verlegt wurde der Titel von Fischer Taschenbuch Verlag in Frankfurt am Main.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Dass Denken im Zwiespalt in Deutsch erschienen ist, erleichtert die gezielte Auswahl für sprachspezifische Recherchen. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 1996 lässt sich Denken im Zwiespalt sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Mit Fischer Taschenbuch Verlag in Frankfurt am Main ist die verlegerische Zuordnung der Ausgabe klar nachvollziehbar. Im Kontext des Gesamtwerks von Carl Amery, Walter H. Pehle lässt sich Denken im Zwiespalt gezielt bibliografisch und thematisch einordnen. Durch die Zuordnung zur Kategorie Fiction wird Denken im Zwiespalt auch für thematische Recherchen besonders relevant.
Inhalt und thematische Schwerpunkte
Im thematischen Kontext von Fiction setzt Denken im Zwiespalt laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Das Ende der sozialistischen Regime am Ausgang der 80er Jahre hat umfangreiche und noch nicht abgeschlossene Debatten ausgelöst. Immer wieder ging und geht es um drei Themenkomplexe: um den allgemeinen Verlust von Orientierungen, um die Rolle der Intellektuellen in der Nähe der Macht und um das vorschnell erklärte Ende der Utopien. Die Frankfurter Historik-Vorlesungen haben namhafte Intellektuelle aus Politik, Publizistik, Kunst und Wissenschaft eingeladen, um eine Debatte fortzusetzen, deren Grund und Notwendigkeit spätestens seit 1945 offenliegt. Die hier versammelten Texte wollen dazu beitragen, überkommene Denkschablonen zu überwinden und das politische Links-Rechts-Schema zu durchbrechen. Die Zuweisung von Verantwortlichkeit an Intellektuelle, an Wissenschaften und Theoriebildung verlangt nach einer präzisen Bestimmung der jeweils unterschiedlichen historischen Situationen. Sie verbietet die Redeweise von der allgemeinen Verstrickung ebenso wie die einseitige, von Strukturen absehende Personalisierung eines Verrats und die Annahme einer diffusen Theoriefeindlichkeit. Die sich in diesen Kategorien verlierende gegenwärtige Diskussion weicht der herausfordernden Frage nach dem »Denken im Zwiespalt«, nach dem heiklen Verhältnis von Intellektuellen und der Macht im 20. Jahrhundert aus. Im vorliegenden Band werden unterschiedliche Spielarten dieses Verhältnisses kontrovers diskutiert, werden offene Fragen an alte Gewißheiten gestellt Die Kapitel- und Inhaltsübersicht macht deutlich, wie das Buch aufgebaut ist: Vorbemerkung der Herausgeber | Wie mörderisch ist die Utopie?: Über die moralische Legitimation der Menschenrechte | Wie mörderisch ist die Utopie?: Terror im Namen der »guten Sache« | Sonnenuntergang: Das Verhältnis europäischer Intellektueller zum Kommunismus im Spiegel dreier Prozesse | Was haben sie verraten, die Renegaten?: Zwölf Thesen zur Faszination des Stalinismus | Was haben sie verraten, die Renegaten?: Der hohe Preis des eigenen Wegs | Warum retten uns die Intellektuellen nicht?: Die weitoffene Flanke der Intelligenzija | Warum retten uns die Intellektuellen nicht?: Über Sinnstiftung und Selbstüberschätzung | Rückkehr unerwünscht?: Die Deutschen und ihre Emigranten | Die Autorin und die Autoren Die vorhandenen Tags verdichten die inhaltliche Einordnung des Buches zusätzlich: History and criticism, Socialism, Utopias, Power (Social sciences), Intellectuals, Totalitarianism Mit einem Umfang von 143 Seiten und dem Format pocket verbindet die Ausgabe inhaltliche Tiefe mit einer klar beschriebenen physischen Form.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Verlag, Ort und Datum - Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main und 1996 - bilden zusammen einen wichtigen bibliografischen Kern dieses Datensatzes. Im Open-Library-Kontext ist das Werk über OL18920403W sowie die Editionszuordnungen OL745622M referenzierbar.
Bibliografische Daten auf einen Blick
- Kurzbeschreibung: Das Ende der sozialistischen Regime am Ausgang der 80er Jahre hat umfangreiche und noch nicht abgeschlossene Debatten ausgelöst. Immer wieder ging und geht es um drei Themenkomplexe: um den allgemeinen Verlust von Orientierungen, um die Rolle der Intellektuellen in der Nähe der Macht und um das vorschnell erklärte Ende der Utopien. Die Frankfurter Historik-Vorlesungen haben namhafte Intellektuelle aus Politik, Publizistik, Kunst und Wissenschaft eingeladen, um eine Debatte fortzusetzen, deren Grund und Notwendigkeit spätestens seit 1945 offenliegt. Die hier versammelten Texte wollen dazu beitragen, überkommene Denkschablonen zu überwinden und das politische Links-Rechts-Schema zu durchbrechen. Die Zuweisung von Verantwortlichkeit an Intellektuelle, an Wissenschaften und Theoriebildung verlangt nach einer präzisen Bestimmung der jeweils unterschiedlichen historischen Situationen. Sie verbietet die Redeweise von der allgemeinen Verstrickung ebenso wie die einseitige, von Strukturen absehende Personalisierung eines Verrats und die Annahme einer diffusen Theoriefeindlichkeit. Die sich in diesen Kategorien verlierende gegenwärtige Diskussion weicht der herausfordernden Frage nach dem »Denken im Zwiespalt«, nach dem heiklen Verhältnis von Intellektuellen und der Macht im 20. Jahrhundert aus. Im vorliegenden Band werden unterschiedliche Spielarten dieses Verhältnisses kontrovers diskutiert, werden offene Fragen an alte Gewißheiten gestellt
- Titel: Denken im Zwiespalt
- Inhaltsübersicht: Vorbemerkung der Herausgeber | Wie mörderisch ist die Utopie?: Über die moralische Legitimation der Menschenrechte | Wie mörderisch ist die Utopie?: Terror im Namen der »guten Sache« | Sonnenuntergang: Das Verhältnis europäischer Intellektueller zum Kommunismus im Spiegel dreier Prozesse | Was haben sie verraten, die Renegaten?: Zwölf Thesen zur Faszination des Stalinismus | Was haben sie verraten, die Renegaten?: Der hohe Preis des eigenen Wegs | Warum retten uns die Intellektuellen nicht?: Die weitoffene Flanke der Intelligenzija | Warum retten uns die Intellektuellen nicht?: Über Sinnstiftung und Selbstüberschätzung | Rückkehr unerwünscht?: Die Deutschen und ihre Emigranten | Die Autorin und die Autoren
- Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
- Externe Work-Referenz: OL18920403W
- Thematische Tags: History and criticism, Socialism, Utopias, Power (Social sciences), Intellectuals, Totalitarianism
- ISBN-10: 3596126991
- Primäre Kategorie: Fiction
- Ausgabeform: pocket
- Erscheinungsdatum: 1996
- Verlagsort: Frankfurt am Main
- Sprache: Deutsch
- Umfang: 143 Seiten
- Open-Library-Editions-IDs: OL745622M
- Verfasst von: Carl Amery, Walter H. Pehle
- Untertitel: über den Verrat von Intellektuellen im 20. Jahrhundert
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
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FAQ zu Denken im Zwiespalt
Warum ist der Untertitel über den Verrat von Intellektuellen im 20. Jahrhundert wichtig?
Er hilft dabei, Denken im Zwiespalt inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Welche Open-Library-Kennungen sind vorhanden?
Vorhanden sind die Work-ID OL18920403W und die Editionsreferenzen OL745622M.
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main und das Datum 1996 beschrieben.
Wie lässt sich das Buch sprachlich und thematisch filtern?
Über die Sprache Deutsch und die Schlagwörter History and criticism, Socialism, Utopias, Power (Social sciences), Intellectuals, Totalitarianism kann die Ausgabe gezielt in Such- und Katalogsystemen eingegrenzt werden.
Externe Links
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