Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 | Beschreibung und Metadaten
08/07/2026
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Kompakte Infos zu Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 von Britta Lange: Thema, Ausgabe und bibliografische Daten. Nützlich für alle, die gezielt prüfen statt nur überfliegen wollen.
Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 ist ein Werk von Britta Lange, das innerhalb der Kategorie Sachbuch eingeordnet wird und bereits durch seine klare thematische Ausrichtung überzeugt. anthroplogische und ethnografische Verfahren im Lager fungiert als präzisierende Ergänzung zu Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die vorhandene Beschreibung macht deutlich, worauf Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 den Fokus legt: Die von 1915 bis 1918 durchgeführten Untersuchungen an Kriegsgefangenen der Habsburger Monarchie standen in der Tradition von früheren Forschungen durch österreichische Wissenschaftler im Vielvölkerstaat der Monarchie, aber auch bei Fernreisen und in Kolonialgefängnissen. Die wissenschaftlichen Erhebungen im Ersten Weltkrieg brachten zwar keine tief greifende methodische Neuerung, ermöglichten aber die systematische und massenhafte Durchführung von anthropologischen, sprach- und musikwissenschaftlichen Untersuchungen im eigenen Land und den Entwurf von Auswertungsmethoden. So beförderten sie auch akademische Karrieren - in Österreich im Besonderen von Rudolf Pöch, Josef Weninger und Robert Lach. In den heute grösstenteils erhaltenen Aufzeichnungen aus den Kriegsgefangenenlagern sind sowohl die wissenschaftlichen Verfahren selbst als auch Widerstände dagegen dokumentiert. Die bildlichen und plastischen Aufzeichnungen lassen sich als Sichtbarmachungen von ,,Rassezugehörigkeiten" in der physischen Anthropologie beschreiben, die Tondokumente gesprochener und gesungener Texte dagegen als Hörbarmachungen. Letztere wurden ebenso wie die Arbeitsobjekte der physischen Anthropologie im wissenschaftlichen Anspruch auf ,,Objektivitä̈t" hergestellt. Sie dienten als typische Beispiele einzelner (Fremd-)Sprachen, umfassen jedoch mit sprachlich artikulierten Botschaften eine zusätzliche, inhaltliche Ebene: Einige Stimmen von Gefangenen reflektieren explizit die Umstände ihrer Aufzeichnung - den Krieg, die Lager, die Wissenschaft, den Akt des Sprechens selbst. Das Buch spürt der Wissenschaftsgeschichte dieser Tonaufzeichnungen, aber auch ihren bis heute nicht gehörten Erzählungen nach. Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)."--Publisher's website Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 wurde am 2013 publiziert und dem Verlag Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit Verlagsort Wien zugeordnet.
Einordnung nach Autor, Thema und Ausgabe
Verlagsname und Verlagsort - Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Wien - helfen dabei, die Ausgabe eindeutig zu identifizieren. Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 spricht besonders Nutzer an, die sich für Bücher rund um Sachbuch interessieren. Die Ausgabe ist in Deutsch verfügbar und damit gezielt für Leserinnen und Leser mit entsprechender Sprachpräferenz interessant. Für Recherchen nach Veröffentlichungszeitraum ist Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 mit dem Datum 2013 eindeutig zuordenbar. Im Kontext des Gesamtwerks von Britta Lange lässt sich Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 gezielt bibliografisch und thematisch einordnen.
Worum geht es in Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918?
Wer wissen möchte, worauf Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 inhaltlich abzielt, findet in dieser Zusammenfassung einen ersten Ansatzpunkt: Die von 1915 bis 1918 durchgeführten Untersuchungen an Kriegsgefangenen der Habsburger Monarchie standen in der Tradition von früheren Forschungen durch österreichische Wissenschaftler im Vielvölkerstaat der Monarchie, aber auch bei Fernreisen und in Kolonialgefängnissen. Die wissenschaftlichen Erhebungen im Ersten Weltkrieg brachten zwar keine tief greifende methodische Neuerung, ermöglichten aber die systematische und massenhafte Durchführung von anthropologischen, sprach- und musikwissenschaftlichen Untersuchungen im eigenen Land und den Entwurf von Auswertungsmethoden. So beförderten sie auch akademische Karrieren - in Österreich im Besonderen von Rudolf Pöch, Josef Weninger und Robert Lach. In den heute grösstenteils erhaltenen Aufzeichnungen aus den Kriegsgefangenenlagern sind sowohl die wissenschaftlichen Verfahren selbst als auch Widerstände dagegen dokumentiert. Die bildlichen und plastischen Aufzeichnungen lassen sich als Sichtbarmachungen von ,,Rassezugehörigkeiten" in der physischen Anthropologie beschreiben, die Tondokumente gesprochener und gesungener Texte dagegen als Hörbarmachungen. Letztere wurden ebenso wie die Arbeitsobjekte der physischen Anthropologie im wissenschaftlichen Anspruch auf ,,Objektivitä̈t" hergestellt. Sie dienten als typische Beispiele einzelner (Fremd-)Sprachen, umfassen jedoch mit sprachlich artikulierten Botschaften eine zusätzliche, inhaltliche Ebene: Einige Stimmen von Gefangenen reflektieren explizit die Umstände ihrer Aufzeichnung - den Krieg, die Lager, die Wissenschaft, den Akt des Sprechens selbst. Das Buch spürt der Wissenschaftsgeschichte dieser Tonaufzeichnungen, aber auch ihren bis heute nicht gehörten Erzählungen nach. Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)."--Publisher's website Ein Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt die thematische Struktur der Ausgabe: Einleitung | Kriegsgefangenenforschung im ersten weltkrieg | Anthropologische visualisierungen zur ,,Rassendiagnose" | Filmaufnahmen in ,,Gewissen grenzen" | Tonaufnahmen von kriegsgefangenen | Schluss:Gefangene stimmen | Anhang. Für die thematische Suche und semantische Zuordnung sind insbesondere diese Tags relevant: History, World War, 1914-1918, Study and teaching, Methodology, Ethnology, World War (1914-1918) fast (OCoLC)fst01180746, Prisoners, Prisoners and prisons, Ethnology, europe, Race, Military camps, World war, 1914-1918, prisoners and prisons, Sound recordings in ethnology, Ethnology, methodology, Physical anthropology and history
Wichtige Kennzeichen dieser Ausgabe
Durch die Kombination aus Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien und 2013 lässt sich die Ausgabe sauber verorten. Für die eindeutige Identifikation der Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 370017084X als auch die ISBN-13 9783700170846 hinterlegt. Für weiterführende bibliografische Verknüpfungen sind die Kennungen OL22340478W und OL30421721M besonders hilfreich.
Wichtige Buchdaten im Überblick
- ISBN-10: 370017084X
- Open-Library-Work-ID: OL22340478W
- Seitenzahl: 490
- Untertitel: anthroplogische und ethnografische Verfahren im Lager
- Verlagsort: Wien
- Thematische Tags: History, World War, 1914-1918, Study and teaching, Methodology, Ethnology, World War (1914-1918) fast (OCoLC)fst01180746, Prisoners, Prisoners and prisons, Ethnology, europe, Race, Military camps, World war, 1914-1918, prisoners and prisons, Sound recordings in ethnology, Ethnology, methodology, Physical anthropology and history
- Erscheinungsdatum: 2013
- Verfügbare Sprache dieser Ausgabe: Deutsch
- Publiziert bei: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- Inhaltsübersicht: Einleitung | Kriegsgefangenenforschung im ersten weltkrieg | Anthropologische visualisierungen zur ,,Rassendiagnose" | Filmaufnahmen in ,,Gewissen grenzen" | Tonaufnahmen von kriegsgefangenen | Schluss:Gefangene stimmen | Anhang.
- Primäre Kategorie: Sachbuch
- Buchtitel: Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918
- Externe Editionsreferenzen: OL30421721M
- ISBN-13: 9783700170846
- Autor beziehungsweise Autoren: Britta Lange
- Kurzbeschreibung: Die von 1915 bis 1918 durchgeführten Untersuchungen an Kriegsgefangenen der Habsburger Monarchie standen in der Tradition von früheren Forschungen durch österreichische Wissenschaftler im Vielvölkerstaat der Monarchie, aber auch bei Fernreisen und in Kolonialgefängnissen. Die wissenschaftlichen Erhebungen im Ersten Weltkrieg brachten zwar keine tief greifende methodische Neuerung, ermöglichten aber die systematische und massenhafte Durchführung von anthropologischen, sprach- und musikwissenschaftlichen Untersuchungen im eigenen Land und den Entwurf von Auswertungsmethoden. So beförderten sie auch akademische Karrieren - in Österreich im Besonderen von Rudolf Pöch, Josef Weninger und Robert Lach. In den heute grösstenteils erhaltenen Aufzeichnungen aus den Kriegsgefangenenlagern sind sowohl die wissenschaftlichen Verfahren selbst als auch Widerstände dagegen dokumentiert. Die bildlichen und plastischen Aufzeichnungen lassen sich als Sichtbarmachungen von ,,Rassezugehörigkeiten" in der physischen Anthropologie beschreiben, die Tondokumente gesprochener und gesungener Texte dagegen als Hörbarmachungen. Letztere wurden ebenso wie die Arbeitsobjekte der physischen Anthropologie im wissenschaftlichen Anspruch auf ,,Objektivitä̈t" hergestellt. Sie dienten als typische Beispiele einzelner (Fremd-)Sprachen, umfassen jedoch mit sprachlich artikulierten Botschaften eine zusätzliche, inhaltliche Ebene: Einige Stimmen von Gefangenen reflektieren explizit die Umstände ihrer Aufzeichnung - den Krieg, die Lager, die Wissenschaft, den Akt des Sprechens selbst. Das Buch spürt der Wissenschaftsgeschichte dieser Tonaufzeichnungen, aber auch ihren bis heute nicht gehörten Erzählungen nach. Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)."--Publisher's website
Relevanz für Suche und Einordnung
Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 profitiert für die Auffindbarkeit besonders von der Verbindung zwischen Britta Lange, Sachbuch und den Tags History, World War, 1914-1918, Study and teaching, Methodology, Ethnology, World War (1914-1918) fast (OCoLC)fst01180746, Prisoners, Prisoners and prisons, Ethnology, europe, Race, Military camps, World war, 1914-1918, prisoners and prisons, Sound recordings in ethnology, Ethnology, methodology, Physical anthropology and history, weil dadurch eine starke semantische Einordnung entsteht. Zusätzliche Präzision entsteht durch Identifikatoren wie 370017084X, 9783700170846 und OL22340478W, die die Ausgabe in verschiedenen Katalog- und Suchkontexten eindeutig referenzierbar machen.
Fragen und Antworten rund um diese Ausgabe
Wie ist die Ausgabe verlegerisch einzuordnen?
Bibliografisch wird die Ausgabe über Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien und das Datum 2013 beschrieben.
Gibt es eine inhaltliche Zusammenfassung?
Ja, die Beschreibung fasst die Ausrichtung des Buches so zusammen: Die von 1915 bis 1918 durchgeführten Untersuchungen an Kriegsgefangenen der Habsburger Monarchie standen in der Tradition von früheren Forschungen durch österreichische Wissenschaftler im Vielvölkerstaat der Monarchie, aber auch bei Fernreisen und in Kolonialgefängnissen. Die wissenschaftlichen Erhebungen im Ersten Weltkrieg brachten zwar keine tief greifende methodische Neuerung, ermöglichten aber die systematische und massenhafte Durchführung von anthropologischen, sprach- und musikwissenschaftlichen Untersuchungen im eigenen Land und den Entwurf von Auswertungsmethoden. So beförderten sie auch akademische Karrieren - in Österreich im Besonderen von Rudolf Pöch, Josef Weninger und Robert Lach. In den heute grösstenteils erhaltenen Aufzeichnungen aus den Kriegsgefangenenlagern sind sowohl die wissenschaftlichen Verfahren selbst als auch Widerstände dagegen dokumentiert. Die bildlichen und plastischen Aufzeichnungen lassen sich als Sichtbarmachungen von ,,Rassezugehörigkeiten" in der physischen Anthropologie beschreiben, die Tondokumente gesprochener und gesungener Texte dagegen als Hörbarmachungen. Letztere wurden ebenso wie die Arbeitsobjekte der physischen Anthropologie im wissenschaftlichen Anspruch auf ,,Objektivitä̈t" hergestellt. Sie dienten als typische Beispiele einzelner (Fremd-)Sprachen, umfassen jedoch mit sprachlich artikulierten Botschaften eine zusätzliche, inhaltliche Ebene: Einige Stimmen von Gefangenen reflektieren explizit die Umstände ihrer Aufzeichnung - den Krieg, die Lager, die Wissenschaft, den Akt des Sprechens selbst. Das Buch spürt der Wissenschaftsgeschichte dieser Tonaufzeichnungen, aber auch ihren bis heute nicht gehörten Erzählungen nach. Gedruckt mit Unterstützung des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)."--Publisher's website
Worum handelt es sich bei Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918?
Die Wiener Forschungen an Kriegsgefangenen 1915-1918 ist ein Buch von Britta Lange, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Welche ISBN-Nummern sind für diese Ausgabe hinterlegt?
Für diese Ausgabe sind sowohl die ISBN-10 370017084X als auch die ISBN-13 9783700170846 verfügbar.
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