Sozialstaat und Rassismus | Buchprofil und Inhaltsübersicht
08/07/2026
Lesedauer: 8 min
Schneller Überblick zu Sozialstaat und Rassismus von Jürgen Mümken mit den wichtigsten Buchangaben. Hilft dir schnell zu entscheiden, ob sich ein genauer Blick lohnt.
Sozialstaat und Rassismus - Details zu Inhalt, Autor und Veröffentlichung
Mit Sozialstaat und Rassismus liegt ein Buch von Jürgen Mümken vor, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und sich für alle eignet, die gezielt nach Literatur mit diesem Schwerpunkt suchen. Oder vom Liberalismus zum Sozialrassismus fungiert als präzisierende Ergänzung zu Sozialstaat und Rassismus und macht die Zielsetzung des Buches schneller erfassbar. Die Kurzbeschreibung von Sozialstaat und Rassismus zeigt, welche Inhalte Leserinnen und Leser erwarten dürfen: Seit in der Mitte der 70er Jahre der Kapitalismus in eine ökonomische, kulturelle, soziale und politische Krise geraten ist, findet eine neoliberale Restrukturierung der globalen Ökonomie statt. Innerhalb dieser ökonomischen Restrukturierung fand und findet eine Transformation des Sozialstaates statt (vgl. Nullmeier/Rüb 1993). In diesem Prozeß werden Sozialleistungen gekürzt, Formen von Zwangsarbeit ausgeweitet, Druck auf und Kontrolle von SozialhilfeempfängerInnen erhöht, die medizinische Grundversorgung der Menschen zur Disposition gestellt, das Selbstbestimmungsrecht von alten und behinderten Menschen in Frage gestellt. Diese Veränderungen werden in der Regel als „Sozialabbau“ begriffen und angegriffen. Der Neoliberalismus wird als Angriff auf den „errungenen sozialen Fortschritt“ gesehen. Auch AnarchistInnen rufen deshalb immer wieder zur Verteidigung des Sozialstaates auf und einige fordern sogar angesichts von Neoliberalismus und Globalisierung eine Verteidigung und Stärkung der Staatsautorität (vgl. Chomsky 1997). Doch nicht nur aus einer anarchistischen, sondern auch aus einer antirassistischen Perspektive erscheint eine Verteidigung des Sozialstaates unmöglich. Unter Rassismus wird hier die Konstitution von sozialen Gruppen verstanden mit dem Zweck, diese zu bekämpfen, auszugrenzen oder auszumerzen, dabei kann es sich um AusländerInnen, Kriminelle, Obdachlose, Kranke etc. handeln. Im folgenden möchte ich die Entstehung und Entwicklung des Sozialstaates und den Zusammenhang mit einem (Staats-)Rassismus nachzeichnen. Ausgehen möchte ich dabei von der liberalen Betrachtung der Armut, um von dort diese Entwicklung darzustellen. (Quelle: [anarchismus.at](https://anarchismus.at/texte-anarchismus/anarchistische-staatskritik/6236-muemken-sozialstaat-und-rassismus)) Die Ausgabe erschien am 2001 bei Anares Nord und ist dem Verlagsstandort Bremen, Germany zugeordnet.
Was diese Ausgabe besonders interessant macht
Gerade wer nach Werken von Jürgen Mümken sucht, sollte Sozialstaat und Rassismus näher betrachten. Mit dem Erscheinungszeitpunkt 2001 lässt sich Sozialstaat und Rassismus sauber in einen bibliografischen Kontext einordnen. Wer Literatur aus dem Bereich Sachbuch sucht, findet in Sozialstaat und Rassismus einen gut klassifizierbaren Titel. Der Verlag Anares Nord und der Verlagsort Bremen, Germany liefern zusätzliche Orientierung bei der Einordnung dieser Ausgabe. Sozialstaat und Rassismus liegt in Deutsch vor, was für die inhaltliche Nutzung ebenso wichtig ist wie für die bibliografische Suche.
Inhalte, Themen und Relevanz
Im thematischen Kontext von Sachbuch setzt Sozialstaat und Rassismus laut Beschreibung auf folgende Schwerpunkte: Seit in der Mitte der 70er Jahre der Kapitalismus in eine ökonomische, kulturelle, soziale und politische Krise geraten ist, findet eine neoliberale Restrukturierung der globalen Ökonomie statt. Innerhalb dieser ökonomischen Restrukturierung fand und findet eine Transformation des Sozialstaates statt (vgl. Nullmeier/Rüb 1993). In diesem Prozeß werden Sozialleistungen gekürzt, Formen von Zwangsarbeit ausgeweitet, Druck auf und Kontrolle von SozialhilfeempfängerInnen erhöht, die medizinische Grundversorgung der Menschen zur Disposition gestellt, das Selbstbestimmungsrecht von alten und behinderten Menschen in Frage gestellt. Diese Veränderungen werden in der Regel als „Sozialabbau“ begriffen und angegriffen. Der Neoliberalismus wird als Angriff auf den „errungenen sozialen Fortschritt“ gesehen. Auch AnarchistInnen rufen deshalb immer wieder zur Verteidigung des Sozialstaates auf und einige fordern sogar angesichts von Neoliberalismus und Globalisierung eine Verteidigung und Stärkung der Staatsautorität (vgl. Chomsky 1997). Doch nicht nur aus einer anarchistischen, sondern auch aus einer antirassistischen Perspektive erscheint eine Verteidigung des Sozialstaates unmöglich. Unter Rassismus wird hier die Konstitution von sozialen Gruppen verstanden mit dem Zweck, diese zu bekämpfen, auszugrenzen oder auszumerzen, dabei kann es sich um AusländerInnen, Kriminelle, Obdachlose, Kranke etc. handeln. Im folgenden möchte ich die Entstehung und Entwicklung des Sozialstaates und den Zusammenhang mit einem (Staats-)Rassismus nachzeichnen. Ausgehen möchte ich dabei von der liberalen Betrachtung der Armut, um von dort diese Entwicklung darzustellen. (Quelle: [anarchismus.at](https://anarchismus.at/texte-anarchismus/anarchistische-staatskritik/6236-muemken-sozialstaat-und-rassismus)) Ergänzend helfen die hinterlegten Schlagwörter dabei, Sozialstaat und Rassismus thematisch schneller einzuordnen: Liberalism, Racism, Social state Der dokumentierte Umfang von 22 Seiten sowie das Format physical geben einen guten ersten Eindruck von der Ausgabe.
ISBN, Revision und weitere Referenzdaten
Sowohl die ISBN-10 3935716087 als auch die ISBN-13 9783935716086 erleichtern das Auffinden und Vergleichen dieser Ausgabe erheblich. Die Open-Library-Zuordnung über OL20061998W und OL27242008M verbessert die externe Nachvollziehbarkeit des Werkes. Durch die Kombination aus Anares Nord, Bremen, Germany und 2001 lässt sich die Ausgabe sauber verorten.
Bibliografische Eckdaten dieser Ausgabe
- Erscheinungsdatum: 2001
- Externe Editionsreferenzen: OL27242008M
- Untertitel: Oder vom Liberalismus zum Sozialrassismus
- Autor beziehungsweise Autoren: Jürgen Mümken
- Buchtitel: Sozialstaat und Rassismus
- Verlag: Anares Nord
- Abmessungen: 21 x x cm
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-10): 3935716087
- Internationale Standardbuchnummer (ISBN-13): 9783935716086
- Thematische Hauptkategorie: Sachbuch
- Verlagsort: Bremen, Germany
- Seitenzahl: 22
- Ausgabeform: physical
- Sprache: Deutsch
- Thematische Tags: Liberalism, Racism, Social state
- Open-Library-Work-ID: OL20061998W
- Inhaltliche Kurzcharakteristik: Seit in der Mitte der 70er Jahre der Kapitalismus in eine ökonomische, kulturelle, soziale und politische Krise geraten ist, findet eine neoliberale Restrukturierung der globalen Ökonomie statt. Innerhalb dieser ökonomischen Restrukturierung fand und findet eine Transformation des Sozialstaates statt (vgl. Nullmeier/Rüb 1993). In diesem Prozeß werden Sozialleistungen gekürzt, Formen von Zwangsarbeit ausgeweitet, Druck auf und Kontrolle von SozialhilfeempfängerInnen erhöht, die medizinische Grundversorgung der Menschen zur Disposition gestellt, das Selbstbestimmungsrecht von alten und behinderten Menschen in Frage gestellt. Diese Veränderungen werden in der Regel als „Sozialabbau“ begriffen und angegriffen. Der Neoliberalismus wird als Angriff auf den „errungenen sozialen Fortschritt“ gesehen. Auch AnarchistInnen rufen deshalb immer wieder zur Verteidigung des Sozialstaates auf und einige fordern sogar angesichts von Neoliberalismus und Globalisierung eine Verteidigung und Stärkung der Staatsautorität (vgl. Chomsky 1997). Doch nicht nur aus einer anarchistischen, sondern auch aus einer antirassistischen Perspektive erscheint eine Verteidigung des Sozialstaates unmöglich. Unter Rassismus wird hier die Konstitution von sozialen Gruppen verstanden mit dem Zweck, diese zu bekämpfen, auszugrenzen oder auszumerzen, dabei kann es sich um AusländerInnen, Kriminelle, Obdachlose, Kranke etc. handeln. Im folgenden möchte ich die Entstehung und Entwicklung des Sozialstaates und den Zusammenhang mit einem (Staats-)Rassismus nachzeichnen. Ausgehen möchte ich dabei von der liberalen Betrachtung der Armut, um von dort diese Entwicklung darzustellen. (Quelle: [anarchismus.at](https://anarchismus.at/texte-anarchismus/anarchistische-staatskritik/6236-muemken-sozialstaat-und-rassismus))
Suchrelevante Merkmale dieser Ausgabe
Die Verbindung aus Sozialstaat und Rassismus, Jürgen Mümken, Sachbuch und Liberalism, Racism, Social state schafft eine solide Grundlage für eine präzise thematische Suche. Mit ISBN-10, ISBN-13 und Work-ID - 3935716087, 9783935716086 und OL20061998W - lässt sich diese Ausgabe plattformübergreifend eindeutig verknüpfen.
Wichtige Fragen zu Inhalt und Ausgabe
Worum handelt es sich bei Sozialstaat und Rassismus?
Sozialstaat und Rassismus ist ein Buch von Jürgen Mümken, das der Kategorie Sachbuch zugeordnet wird und damit thematisch klar eingeordnet werden kann.
Warum sind ISBN-10 und ISBN-13 relevant?
Mit 3935716087 und 9783935716086 lässt sich die Ausgabe in Katalogen, Shops und Bibliotheksdatenbanken zuverlässig zuordnen.
Warum ist der Untertitel Oder vom Liberalismus zum Sozialrassismus wichtig?
Er hilft dabei, Sozialstaat und Rassismus inhaltlich schneller zu erfassen und den konkreten Schwerpunkt der Ausgabe besser zu verstehen.
Welche Inhalte beschreibt die Kurzbeschreibung?
Die vorhandene Beschreibung lautet: Seit in der Mitte der 70er Jahre der Kapitalismus in eine ökonomische, kulturelle, soziale und politische Krise geraten ist, findet eine neoliberale Restrukturierung der globalen Ökonomie statt. Innerhalb dieser ökonomischen Restrukturierung fand und findet eine Transformation des Sozialstaates statt (vgl. Nullmeier/Rüb 1993). In diesem Prozeß werden Sozialleistungen gekürzt, Formen von Zwangsarbeit ausgeweitet, Druck auf und Kontrolle von SozialhilfeempfängerInnen erhöht, die medizinische Grundversorgung der Menschen zur Disposition gestellt, das Selbstbestimmungsrecht von alten und behinderten Menschen in Frage gestellt. Diese Veränderungen werden in der Regel als „Sozialabbau“ begriffen und angegriffen. Der Neoliberalismus wird als Angriff auf den „errungenen sozialen Fortschritt“ gesehen. Auch AnarchistInnen rufen deshalb immer wieder zur Verteidigung des Sozialstaates auf und einige fordern sogar angesichts von Neoliberalismus und Globalisierung eine Verteidigung und Stärkung der Staatsautorität (vgl. Chomsky 1997). Doch nicht nur aus einer anarchistischen, sondern auch aus einer antirassistischen Perspektive erscheint eine Verteidigung des Sozialstaates unmöglich. Unter Rassismus wird hier die Konstitution von sozialen Gruppen verstanden mit dem Zweck, diese zu bekämpfen, auszugrenzen oder auszumerzen, dabei kann es sich um AusländerInnen, Kriminelle, Obdachlose, Kranke etc. handeln. Im folgenden möchte ich die Entstehung und Entwicklung des Sozialstaates und den Zusammenhang mit einem (Staats-)Rassismus nachzeichnen. Ausgehen möchte ich dabei von der liberalen Betrachtung der Armut, um von dort diese Entwicklung darzustellen. (Quelle: [anarchismus.at](https://anarchismus.at/texte-anarchismus/anarchistische-staatskritik/6236-muemken-sozialstaat-und-rassismus))
Externe Links
Hier findest du weitere ausgewählte Links.

